Ein zweiter Punkt, der oft unterschätzt wird, ist die Auswahl der Ablage. Nicht jede Eckablage ist für jede Duschkabine geeignet. Bei einer glatten Glaswand funktioniert eine Klebeablage gut, bei einer strukturierten oder matten Oberfläche haftet sie schlechter. Auch das Gewicht ist entscheidend: Eine schwere Ablage aus Glas oder Edelstahl sieht edel aus, belastet aber den Kleber stärker als ein leichtes Modell aus Kunststoff. Wer schwere Shampooflaschen darin abstellen will, sollte lieber eine Variante wählen, die mit Saugnäpfen arbeitet – allerdings nur, wenn die Wand wirklich glatt ist. Saugnäpfe haben den Vorteil, dass sie sich leicht wieder lösen lassen, aber sie verlieren nach ein paar Wochen oft an Halt, wenn sie nicht nachgezogen werden.
Ein weiterer typischer Fehler ist die falsche Ausrichtung in der Duschkabine. Viele montieren die Ablage zu nah am Duschkopf. Das sieht praktisch aus, aber Wasser und Shampoo laufen direkt auf die Ablage – und das nicht nur beim Duschen, sondern auch, wenn man die Ablage sauber machen will. Besser ist eine Position, die außerhalb des direkten Wasserstrahls liegt, aber trotzdem bequem erreichbar ist. Auch der Abstand zur Wand ist wichtig: Die Ablage sollte nicht an der Duschwand kleben, wenn dahinter eine Tür oder ein Fenster ist, das geöffnet wird. Sonst stößt man ständig dagegen.
Nicht jede Sorte eignet sich für den Kübel. Buschtomaten wie „Roma” oder „Balcony Red” bleiben kompakt und brauchen keine Stütze. Cocktailtomaten wie „Yellow Pear” oder „Sweet 100″ wachsen rankend und benötigen einen Spiralstab oder ein Rankgitter. Für kleine Balkone empfehlen sich Ampel- oder Hängetomaten, die über den Rand hinabhängen. Meiden Sie Freiland- oder Fleischtomaten: Sie werden zu groß, tragen spät und haben hohe Ansprüche an Licht und Wärme. Entscheiden Sie sich stattdessen für robuste, krankheitsresistente Züchtungen – das beugt Kraut- und Braunfäule vor.
Wer die Ablage später entfernen möchte, sollte wissen: Die meisten Klebepads lassen sich mit einem Föhn erwärmen und dann vorsichtig abziehen. Rückstände von Kleber entfernt man mit einem speziellen Reiniger oder mit etwas Öl. Eine saubere Entfernung ist gerade in Mietwohnungen wichtig, um die Kaution nicht zu riskieren. Also: Nicht einfach irgendeine Ablage kaufen, sondern vorher prüfen, ob die Wand glatt ist, ob das Material passt und ob die Montage zeitlich durchdacht ist. Dann hält die Eckablage nicht nur gut, sondern macht die Umgestaltung des Badezimmers auch wirklich angenehm – ganz ohne Bohren und ohne Löcher.
Wer das Badezimmer umgestalten möchte, steht oft vor dem Problem: In der Dusche fehlt Ablagefläche, aber Bohren ist keine Option – sei es wegen gefliester Wände, einer Mietwohnung oder schlicht, weil man keine Lust auf Staub und Löcher hat. Die Lösung scheint einfach: eine Eckablage zum Kleben oder Klemmen. Doch genau hier lauert ein Fehler, der die ganze Umgestaltung schnell zur Geduldsprobe macht. Es geht nicht darum, irgendeine Ablage zu kaufen, sondern darum, die richtige für die eigenen Gegebenheiten auszuwählen und korrekt zu montieren.
Die erste Methode ist das Streichen oder Lasieren der bestehenden Tür. Entscheidend ist die richtige Vorbereitung: Die Türfläche muss absolut fettfrei sein, sonst haftet die Farbe nicht. Schleifen Sie die Oberfläche mit feinem Schleifpapier an, um den alten Glanz zu entfernen. Tragen Sie dann eine Grundierung auf, die zum Material passt – bei Holz eignet sich eine Holzgrundierung, bei lackierten Flächen eine Haftvermittlerrolle. Erst nach dem Trocknen folgt die eigentliche Farbe. Ein häufiger Fehler ist, zu viel Farbe auf einmal aufzutragen, was zu Läufern führt. Arbeiten Sie lieber in zwei dünnen Schichten. Wenn Sie eine Lasur wählen, sehen Sie die Maserung weiterhin durch – das wirkt edler als eine deckende Farbe und ist auch bei Kratzern später leichter auszubessern.
Die wichtigste Maßnahme gegen erneute Schimmelbildung ist die Trockenhaltung. Nach dem Duschen oder Baden sollten Sie die Fuge mit einem Abzieher oder einem trockenen Tuch abwischen. Lüften Sie das Bad regelmäßig, idealerweise nach jedem Duschen für fünf bis zehn Minuten. Achten Sie auch auf die Raumtemperatur: Je wärmer und feuchter die Luft, desto schneller kondensiert Wasser an kalten Oberflächen. Eine belüftete Silikonfuge trocknet schneller und bietet dem Schimmel weniger Angriffsfläche. Wenn Sie diese Maßnahmen konsequent umsetzen, haben Sie deutlich länger Ruhe vor den dunklen Flecken.
Für den Fall, dass die Fuge bereits stark verfärbt ist oder Risse aufweist, reicht eine Reinigung nicht mehr aus. Dann müssen Sie die alte Silikonschicht restlos entfernen. Dazu schneiden Sie die Fuge mit einem scharfen Messer oder einem Fugenentferner auf. Arbeiten Sie sich vorsichtig vor, um die angrenzenden Fliesen oder die Wanne nicht zu zerkratzen. Nach dem Entfernen sollte die Fläche vollständig trocken sein – idealerweise nutzen Sie einen Föhn oder lassen Sie die Stelle über Nacht auslüften. Ein häufiger Fehler ist, neue Silikonmasse auf noch feuchte Reste aufzutragen, was die Haftung beeinträchtigt und erneuten Schimmel begünstigt.