Die Kostenkalkulation beginnt mit einer Liste: Ventil, Siphon, Schläuche, Dichtungen, eventuell Rohrmaterial, Steckdose und Arbeitszeit. Wer selbst arbeitet, spart Lohnkosten, trägt aber das Risiko. Bei Eingriffen in die Elektrik oder in Wasserleitungen sollte eine Fachkraft beauftragt werden. Holen Sie zwei oder drei Angebote ein und lassen Sie sich die einzelnen Posten erklären. So erkennen Sie, ob die Positionen realistisch sind, ohne dass eine Rechnung später überrascht.
Für den Zulauf braucht die Maschine einen Kaltwasseranschluss mit Absperrventil und einem Gewinde, das zum Schlauch passt. Ein Rückflussverhinderer ist sinnvoll, damit kein Wasser aus der Maschine in die Trinkwasserleitung gelangt. Der Ablauf wird über einen Geruchverschluss geführt, nicht direkt in ein Rohr ohne Siphon. Ein Trockenlauf ohne Siphon führt zu Gerüchen und ist in vielen Hausordnungen unzulässig. Für die Elektrik gilt: Die Steckdose muss geerdet sein, in der Nähe des Geräts liegen und einen eigenen Stromkreis haben, wenn die Maschine viel Leistung zieht. Verlängerungskabel quer durch den Raum sind keine Lösung, sondern ein Risiko.
Zwischen Bank und Hakenreihe bleibt ein vertikaler Abstand von mindestens 25 Zentimetern über der Sitzfläche. Sonst berührt der Rücken beim Sitzen die herabhängenden Jacken. Das ist der Punkt, den die meisten unterschätzen, weil er erst nach dem Bohren auffällt. Wer die Bank später ergänzt, kann die Haken nicht einfach höher setzen, ohne die alten Löcher zu sehen. Deshalb zuerst die Bank positionieren, dann die Hakenlinien anzeichnen.
Haken in zwei Reihen statt einer langen Linie Eine durchgehende Hakenleiste auf einer Höhe ist in schmalen Fluren falsch. Besser zwei versetzte Reihen: die obere für Jacken und Mäntel, die untere für Taschen und Schlüssel. Der Abstand zwischen den Hakenspitzen beträgt mindestens 15 Zentimeter, sonst hängen Kleidungsstücke übereinander und trocknen schlecht. Haken auf 1,70 bis 1,80 Metern Höhe sind für Erwachsene bequem. Für Kinder kommt eine zusätzliche Reihe auf etwa 1,10 Metern dazu, nicht als Spielzeug, sondern als feste Position.
Materialwahl: Haken aus Metall mit abgerundeten Enden, keine scharfen Kanten, sonst ziehen sie Fäden. Die Bank sollte eine Sitzfläche mit leicht abgerundeter Vorderkante haben. Lackierte Oberflächen sind im Flur praktischer als unbehandeltes Holz, weil sie sich feucht abwischen lassen. Wer Schuhe unter der Bank verstaut, plant besser eine offene Ablage statt geschlossener Fächer, damit die Luft zirkulieren kann und keine Gerüche entstehen.
Genehmigung und typische Fehler bei der Nachrüstung Ob eine Genehmigung nötig ist, hängt von der Wohnsituation ab. In einer Mietwohnung muss der Vermieter gefragt werden, wenn Wände durchbrochen, Leitungen verlegt oder der Boden geöffnet wird. In einer Eigentumswohnung kann die Veränderung am Gemeinschaftseigentum zustimmungspflichtig sein. Wer ohne Absprache arbeitet, riskiert Rückbau und Streit. Bei einem Neubau oder einer Sanierung lohnt es sich, den Anschluss gleich mitzuplanen, statt später teuer nachzurüsten.
Bei aufsteigender Feuchtigkeit gibt es mehrere etablierte Verfahren. Eine nachträgliche Horizontalsperre lässt sich durch Einbringen von Injektionsharzen in Bohrlöcher herstellen, die in einem festgelegten Raster in die Wand gesetzt werden. Alternativ kommen Sperrputze oder Sanierputzsysteme zum Einsatz, die den Feuchtetransport regulieren. Entscheidend ist, dass das Mauerwerk vorher austrocknen kann und die Sperrschicht wirklich durchgängig ist. Wird nur teilweise saniert oder ein Bereich ausgelassen, zieht die Feuchtigkeit seitlich weiter.
Ein typischer Fehler ist die Platzierung der Bank direkt hinter der Eingangstür. Sie kollidiert mit dem Türblatt, sobald jemand eintritt. Ebenso problematisch: Haken gegenüber einer Tür, weil nasse Jacken beim Öffnen gegen das Türblatt schlagen. Der Laufweg zwischen Bank und gegenüberliegender Wand sollte mindestens 80 Zentimeter betragen.
Ein schmaler Flur verzeiht keine groben Fehler. Wandhaken und Sitzbank sind die zwei Elemente, die den Raum entweder nutzbar machen oder endgültig zum Durchgangsloch degradieren. Der häufigste Fehler: Beide werden auf gleicher Höhe über die gesamte Wandlänge gezogen. Wer eine Bank unter die Haken stellt, muss die Sitzhöhe zuerst festlegen, nicht die Hakenposition. Sonst stößt man sich beim Schuheanziehen den Kopf an der Jacke an, die darüber hängt.
Die Sitzbank gehört an eine Wand ohne Türanschlag und ohne Heizkörper. Tiefe: 35 bis 40 Zentimeter reichen, mehr nimmt Laufweg weg. Höhe der Sitzfläche: 42 bis 45 Zentimeter, gemessen von Oberkante bis Boden. Darunter entsteht Stauraum für Schuhe. Wer die Bank auf Füßen stellt, gewinnt zwei bis drei Zentimeter Bodenfreiheit zum Wischen. Wer sie direkt an die Wand schraubt, spart Tiefe, muss aber die Wand für die Last vorbereiten. In Trockenbauwänden halten nur geeignete Dübel, und die Last muss in die darunterliegende Unterkonstruktion eingeleitet werden.