Wer über Wochen nachts schwitzt, ohne dass äußere Faktoren wie Raumtemperatur, Kleidung oder Decke es erklären, sollte das ärztlich abklären lassen. Nächtliches Schwitzen kann ein harmloses Zeichen sein, aber auch auf ernste Ursachen hinweisen. Die Decke ist in solchen Fällen nicht das Problem, und eine dünnere Füllung löst es nicht.
Bei Baumwolle quillt die Faser im Wasser auf. Die Hohlräume zwischen den Fasern schließen sich teilweise, Schmutz wird herausgespült, aber die Oberfläche wird rauer. Nach dem Trocknen bleibt ein Teil dieser Rauheit zurück, weshalb Baumwollbezüge mit der Zeit weicher, aber auch dünner werden. Ein häufiger Fehler ist eine zu hohe Schleuderdrehzahl: Die Fasern werden stark an die Trommelwand gepresst, Knicke entstehen, und beim anschließenden Trocknen brechen einzelne Fasern. Besser sind 800 bis 1200 Umdrehungen pro Minute, je nach Gewebe. Ein weiterer typischer Fehler ist das Überfüllen der Trommel. Ohne freien Raum kann die Oberfläche nicht gleichmäßig gespült werden, Waschmittelreste bleiben im Gewebe und führen zu hartem Griff.
Der Verwendungszweck gibt oft den Ausschlag. Für Taschenbücher, die unterwegs gelesen werden, ist 135 × 200 handlicher. Für Fachbücher, Arbeitshefte oder Bildbände mit größeren Abbildungen bietet 155 × 220 mehr Spielraum. Typische Fehler sind: das Format nach dem Geschmack allein wählen, die Bundzugabe vergessen und die Schrift erst nachträglich anpassen. Wer diese Punkte vorab klärt, vermeidet Nacharbeit und bekommt ein Buch, das zum Inhalt passt.
Der Satzspiegel entscheidet, nicht die Zahl allein Ein häufiger Fehler ist, das Format zu wählen, bevor der Satzspiegel feststeht. Legen Sie zuerst Ränder, Schriftgröße und Zeilenabstand fest, und prüfen Sie dann, ob das gewünschte Format dazu passt. Ein Bundsteg von mindestens 15 Millimetern ist bei beiden Formaten ratsam, sonst verschwindet Text in der Bindung. Beim kleineren Format sollten Sie zusätzlich prüfen, ob der Außenrand schmal genug bleibt, damit die Zeilen nicht zu kurz und dadurch holprig werden.
Auslüften heißt nicht, die Bettwäsche auf einen Haufen zu legen. Damit die Feuchtigkeit entweichen kann, muss Luft an alle Stofflagen kommen. Am besten hängt man Bettbezug, Laken und Kissenbezug getrennt auf eine Wäscheleine oder legt sie locker über eine Stuhllehne. Zwischen den Teilen sollte etwas Abstand bleiben. Ein gekipptes Fenster reicht oft nicht aus; besser ist Stoßlüften für fünf bis zehn Minuten, mehrmals am Tag. Zugluft beschleunigt den Vorgang, direkte Sonne bleicht jedoch farbige Muster aus und sollte vermieden werden.
Einmal pro Woche reicht in der Regel aus, um die Füllung in Form zu halten. Wer stark schwitzt oder in einer feuchten Wohnung schläft, sollte die Bettware häufiger aufschütteln, etwa alle zwei bis drei Tage. Wichtig ist außerdem, die Füllung nicht nur zu schütteln, sondern auch zu lüften. Feuchtigkeit setzt sich in den Fasern fest und verstärkt die Verdichtung. Regelmäßiges Aufschütteln in Kombination mit frischer Luft beugt dem vor.
Ein Glas Wasser direkt vor dem Schlafengehen ist kein Allheilmittel. Wer es übertreibt, muss nachts zur Toilette und stört den Schlafrhythmus. Besser ist es, über den Tag verteilt ausreichend zu trinken und die letzte größere Menge etwa zwei Stunden vor dem Zubettgehen zu sich zu nehmen. Ein kleines Glas direkt am Bett ist sinnvoll, falls man nachts aufwacht. Aufputschende Getränke wie Kaffee oder schwarzer Tee am Abend verstärken den Flüssigkeitsverlust, weil sie harntreibend wirken. Alkohol tut dasselbe, unterdrückt aber zusätzlich die Produktion des Hormons, das die Wasserausscheidung reguliert.
Zunächst lohnt ein Blick auf die Textmenge. Rechnen Sie mit der Zeichenzahl Ihres Manuskripts und überschlagen Sie, wie viele Zeilen pro Seite realistisch Platz finden. Bei 135 × 200 bleibt nach Rändern und Bundsteg oft nur eine schmale Satzspalte. Das eignet sich für Romane, Essays und Lyrik, aber nicht für Sachbücher mit Tabellen. Bei 155 × 220 gewinnen Sie spürbar Breite und Höhe, was längere Zeilen, größere Schrift und mehr Inhalt pro Seite erlaubt.
Die Zahlen 135 × 200 und 155 × 220 bezeichnen zwei gängige Buchformate in Millimetern. Wer ein Buch veröffentlichen will, steht schnell vor der Frage, welches davon passt. Die kurze Antwort: Es richtet sich nach Textmenge, Satzspiegel, Papierstärke und dem Verwendungszweck. Wer das ignoriert, bekommt später entweder einen zu dünnen Band mit leer wirkenden Seiten oder einen klobigen Block, der sich schlecht halten lässt.
Auch die Papierstärke spielt eine Rolle. Ein Roman mit 300 Seiten wirkt im Format 135 × 200 stimmig, solange das Papier nicht zu dick ist. Bei 155 × 220 und derselben Seitenzahl entsteht ein flächigeres, schwereres Buch. Umgekehrt kann ein schmaler Band im großen Format dünn und unausgewogen wirken. Prüfen Sie daher vor der Entscheidung das Verhältnis von Seitenzahl, Papiergewicht und Rückenbreite, nicht nur die Millimeterangaben.