Lehm ist ein Meister der Feuchtigkeitsregulation. Seine Tonminerale nehmen überschüssiges Wasser aus der Luft auf und geben es bei Trockenheit wieder ab. Das funktioniert am besten, wenn der Lehm als Innenputz direkt auf den Wänden liegt. Ein typischer Fehler ist, Lehm hinter dichten Tapeten oder Dispersionsfarben zu verstecken. Dann kann er nicht atmen. Besser ist ein offenporiger Lehmputz, der mit Mineralfarbe oder Kalk gestrichen wird. Wer eine Lehmwand neu aufbaut, sollte sie nicht zu dick auftragen – 1 bis 2 Zentimeter genügen völlig. Wichtig ist, dass der Untergrund tragfähig ist: Risse im Putz führen später zu Feuchtigkeitsnestern.
Eine andere Möglichkeit sind selbstklebende Folien, die Sie direkt auf die Scheibe aufbringen. Es gibt sie in verschiedenen Dunkelheitsgraden, manche sind nahezu blickdicht. Die Anbringung erfordert etwas Fingerspitzengefühl: Sprühen Sie die Scheibe mit etwas Wasser und Spülmittel ein, bevor Sie die Folie auflegen. So können Sie sie verschieben und Blasen herausdrücken. Beachten Sie, dass sich Folien bei starker Sonneneinstrahlung erhitzen können. Bei Süd- oder Westfenstern sollten Sie eine Folie mit Hitzeschutz wählen, sonst wird der Raum schnell zu warm.
Zuletzt sei noch der einfache Trick mit Bettlaken oder dicken Decken erwähnt. Das klingt primitiv, funktioniert aber in Notsituationen sehr gut. Sie können das Laken mit Magneten an einem Metallrahmen befestigen oder mit Krokodilklemmen an einer Gardinenstange. Achten Sie darauf, dass das Laken nicht auf der Fensterbank aufliegt, sonst kondensiert dort Feuchtigkeit. Ein häufiger Fehler ist, das Laken einfach über die Gardinenstange zu werfen – dann bleibt an den Seiten ein Spalt, durch den Licht eindringt. Fixieren Sie die Kanten zusätzlich mit Wäscheklammern oder Nähnadeln. Diese Lösung ist nicht die eleganteste, aber sie ist schnell umgesetzt und kostet fast nichts.
Holz richtig einsetzen: Masse statt Optik Holz wirkt ähnlich wie Lehm, aber langsamer und in geringerem Umfang. Entscheidend ist nicht die Holzart, sondern die Menge und die Oberfläche. Eine massive Holzbalkendecke oder eine Wand aus unverkleideten Holzbrettern puffern Feuchtigkeitsspitzen spürbar ab. Dagegen bringt eine dünne Holzvertäfelung hinter einer Dampfsperre kaum etwas. Achten Sie darauf, dass das Holz unbehandelt bleibt oder nur mit natürlichen Ölen wie Leinöl behandelt wird. Lacke und Wachse verschließen die Poren. Bei der Montage gilt: Hinterlüftung einplanen. Wenn Holz direkt auf eine kalte Außenwand geschraubt wird, kondensiert dort Feuchtigkeit. Eine Abstandskonstruktion von 2 Zentimetern schafft Abhilfe.
Eine oft übersehene Option sind Verdunkelungsrollos zum Klemmen oder Saugen. Diese werden nicht geschraubt, sondern mithilfe von Klemmträgern auf dem Fensterflügel befestigt. Sie sind besonders für Mieter geeignet, weil sie keine Spuren hinterlassen. Achten Sie darauf, dass die Halterungen zur Breite Ihres Fensters passen. Ein typisches Problem ist, dass sich ältere Fensterflügel durch das Gewicht des Rollos nach innen biegen. In diesem Fall sollten Sie ein leichteres Modell wählen oder den Stoff kürzen, damit er nicht den Boden berührt und zusätzlich zieht.
Für die Nordrunde sollten Sie konditionell etwas fitter sein, da einige Abschnitte durch offene Wiesen führen, wo der Wind das Paddeln erschwert. Nehmen Sie zusätzlich ein Stück Seil mit, um an flachen Stellen das Boot zu ziehen – das ist dort oft nötiger als das Paddel. Vermeiden Sie es, in den Schilfgürtel hineinzufahren, um Fotos zu machen. Das Schilf ist Lebensraum für viele Tiere, und das Betreten der Ufer ist nicht erlaubt. Halten Sie mindestens drei Meter Abstand zu den Nistplätzen, die Sie oft an aufgestellten Holzpfosten erkennen.
Ein typischer Fehler ist es, beim Bohren zu tief zu gehen und die Rückwand des Möbels zu beschädigen. Verwenden Sie daher einen Tiefenanschlag an der Bohrmaschine oder markieren Sie die Bohrtiefe mit einem Klebeband auf dem Bohrer. Zudem sollten Sie beim Umgang mit älteren Möbeln darauf achten, dass die Oberflächen möglicherweise mit Bleiweiß oder anderen Schadstoffen behandelt wurden. Tragen Sie bei Schleifarbeiten eine Atemschutzmaske und arbeiten Sie im Freien oder in gut belüfteten Räumen. Abschließend lässt sich sagen, dass das Aufwerten alter Möbel mit diesen Techniken nicht nur Geld spart, sondern auch ein individuelles Stück mit Charakter schafft.
Die richtige Technik: Von der Schraube bis zur Verriegelung Verwenden Sie für die Verschraubung immer Scheiben und Muttern, damit die Schraube nicht durch das Holz reißt. Bei Spanplatten ist es ratsam, vorgebohrte Löcher zu nutzen und die Schrauben nicht zu überdrehen – sonst verliert das Material an Halt. Achten Sie darauf, dass die Schrauben lang genug sind, um in der Wand oder im Dübel festen Halt zu finden. Faustregel: Die Schraube sollte mindestens so tief in der Wand sitzen wie der Dübel lang ist. Bei alten Möbeln ohne vorgesehene Bohrungen können Sie Winkel verwenden, die Sie an der Innenseite des Schranks befestigen.