Der zweite Ansatz zielt auf die Schalldämmung zwischen den Räumen. Wenn Sie in einer Mietwohnung arbeiten, können Sie Wände nicht einfach verstärken. Aber Sie können die Übertragungswege reduzieren: Dichten Sie Tür- und Fensterfugen mit Dichtungsbändern ab, die es im Baumarkt in verschiedenen Stärken gibt. Auch die Tür selbst spielt eine Rolle – eine massive Holztür dämmt besser als eine leichte Röhrenspanplatte. Bei Fenstern hilft ein zweites, schweres Sichtschutzrollo, das nicht nur Licht, sondern auch Schall teilweise abfängt. Achten Sie darauf, dass keine Kabelkanäle oder Leerohre offen durch die Wand führen – dort dringt Schall ungehindert durch. Stopfen Sie diese mit Mineralwolle oder Akustikdichtmasse aus.
Lehmputz eignet sich nicht für jeden Raum. In Nassbereichen wie Duschen oder Spülen ist er nur bedingt empfehlenswert, es sei denn, Sie kombinieren ihn mit einer wasserabweisenden Schicht aus Kalk- oder Lehmfeinputz. Auch auf Fußbodenheizungen sollten Sie vorsichtig sein: Der Putz ist wärmeempfindlich und kann bei zu schneller Erwärmung reißen. Eine weitere Gefahr ist die mechanische Belastung. In Fluren oder Kinderzimmern, wo Wände schnell schmutzig werden, sollten Sie eine zusätzliche Versiegelung oder einen höheren Lehmanteil wählen, der stabiler ist.
So gelingt die Verarbeitung: Auftrag, Glättung und Trocknung Die Verarbeitung von Lehmputz erfordert etwas Geduld. Der Putz wird in mehreren dünnen Lagen aufgetragen, meist zwei bis drei Millimeter pro Schicht. Wichtig ist, dass jede Lage vollständig trocknen kann, bevor die nächste folgt. Bei hoher Luftfeuchtigkeit oder niedrigen Temperaturen kann das mehrere Tage dauern. Zum Glätten verwenden Sie am besten ein Edelstahlbrett, das Sie regelmäßig mit Wasser benetzen. Drücken Sie nicht zu fest, sonst entstehen Risse. Ein typischer Anfängerfehler ist es, den Putz mit einem Schwamm oder einer Kelle zu stark zu bearbeiten – dadurch wird die Oberfläche speckig und unregelmäßig.
Die erste und günstigste Lösung ist die klassische Stilgarnitur. Sie besteht aus einer Stange, die Sie über dem Fenster anbringen. Dafür brauchen Sie jedoch mindestens fünf bis zehn Zentimeter Platz über dem Fensterrahmen, sonst stoßen die Träger an die Decke. Achten Sie auf den Durchmesser der Stange: Dieser sollte bei 28 Millimetern liegen, damit schwere Stoffe nicht durchhängen. Ein häufiger Fehler ist die Montage zu nah am Fenster – dadurch entsteht eine hässliche Lücke, durch die Licht nach außen dringt. Planen Sie die Stange so, dass die Vorhänge beim Öffnen den kompletten Fensterflügel freigeben. Seitlich sollten deshalb jeweils mindestens 15 Zentimeter überstehen.
Bei allen drei Lösungen gilt: Prüfen Sie vor dem Kauf, ob die ausgewählten Halterungen für die Wandbeschaffenheit geeignet sind. Altbauwände bestehen oft aus Ziegel, Porenbeton oder sogar Lehm. Übliche Dübel versagen hier. Verwenden Sie für schwere Stoffe spezielle Dübel, die sich im Mauerwerk spreizen, und schrauben Sie nicht zu dicht an die Fensterkante, um Risse zu vermeiden. Denken Sie auch an die Pflege: Altbaufenster haben häufig Holzrahmen, die beim Putzen nicht mit Wasser in Kontakt kommen sollten. Vorhänge aus beschichteten Stoffen lassen sich abrasieren – das verlängert die Lebensdauer.
Eine Küchenrückwand muss einiges aushalten: Fettspritzer, Tomatensauce und tägliches Abwischen. Wer in einer Mietwohnung wohnt, steht oft vor der Frage, wie sich die Wand ansprechend gestalten lässt, ohne beim Auszug in Streitigkeiten zu geraten. Abziehbare Folien sind hier eine beliebte Lösung, denn sie lassen sich rückstandsfrei entfernen. Doch der Schein trügt, wenn die Untergrundvorbereitung vernachlässigt wird. Nur auf sauberem, fettfreiem und glattem Untergrund haftet die Folie dauerhaft und lässt sich später auch wieder lösen.
Der neue Thermostatkopf wird einfach aufgesetzt und handfest angezogen. Achten Sie darauf, dass der Kopf nicht durch Vorhänge, Möbel oder Heizkörperverkleidungen verdeckt wird. Ein eingeschränkter Luftstrom führt zu falschen Messwerten und einer dauerhaft zu hohen Raumtemperatur. Typischer Fehler: Die Ventile werden in allen Räumen gleich eingestellt, ohne die unterschiedlichen Wärmebedarfe zu berücksichtigen. Ein Südzimmer braucht weniger Heizleistung als ein Nordzimmer, ein Bad benötigt eine höhere Grundtemperatur als ein Schlafzimmer.
Ein häufiger Fehler ist, nur auf Absorber zu setzen und die diffuse Schallverteilung zu ignorieren. Eine Kombination aus Absorption und Diffusion erzeugt ein natürlicheres Klangbild. Dafür können Sie zum Beispiel ein Bücherregal mit unregelmäßig hohen Gegenständen aufstellen oder ein Wandpaneel mit unterschiedlichen Tiefen montieren. Wichtig ist, die Wirkung zu testen: Klatschen Sie im Raum und prüfen Sie, ob der Klang kürzer und trockener wird. Messen Sie nicht mit teuren Geräten, sondern verlassen Sie sich auf Ihr Gehör. Bei großen Räumen hilft es, den Arbeitsbereich mit einem Paravent abzutrennen – dieser fungiert gleichzeitig als Sicht- und Schallschutz.