Zuerst wird der Untergrund vorbereitet. Lose Putzreste und Staub müssen raus, sonst hält keine Masse. Ein kleiner Schraubendreher oder ein Cuttermesser löst den bröseligen Rand vorsichtig an, bis fester Untergrund sichtbar ist. Danach das Loch mit einem Staubsauger aussaugen oder ausblasen und mit einem leicht feuchten Schwamm abwischen. Keinesfalls einfach über den Staub spachteln — die Masse zieht Feuchtigkeit aus dem Untergrund und platzt später ab.
Ein weiterer typischer Fehler ist der Verzicht auf warmes Licht in Sitzbereichen. Eine alte Küche mit Essplatz wirkt kühl, wenn dort dieselben 4000 Kelvin wie über der Arbeitsfläche verwendet werden. Zwei getrennte Stromkreise oder zumindest zwei Schalter lösen das Problem. Auch die Position der Schalter ist entscheidend: Sie sollten vor dem Betreten der Küche erreichbar sein, nicht hinter dem Kühlschrank. Wer die Beleuchtung später erweitern möchte, legt eine Abzweigdose mit Reserveschaltdraht.
Beim Spachteln selbst gilt: wenig Material, mehr Geduld. Die Masse mit einem breiten Spachtel kreuzweise in dünnen Lagen auftragen, jede Schicht trocknen lassen. Zwischen den Gängen leicht anschleifen, sonst bleiben Ränder stehen. Typischer Fehler: zu viel Masse in einem Zug, wodurch sich beim Trocknen Risse bilden. Ein weiterer Fehler ist das Anschleifen mit zu grobem Papier, das Kratzer hinterlässt, die nach dem Streichen durchschlagen.
Für die Endbearbeitung wird die gespachtelte Stelle mit feinem Schleifpapier oder einem Schleifschwamm glatt gezogen. Dabei nicht nur die reparierte Fläche bearbeiten, sondern den Übergang zum umgebenden Putz mit einbeziehen. So verschwindet die Kante. Danach die Fläche entstauben und, falls gestrichen wird, die Wandfarbe in zwei dünnen Schichten auftragen. Nur die gespachtelte Stelle nachzustreichen fällt fast immer auf, weil der Farbton leicht abweicht. Besser ist es, die gesamte Wandfläche bis zur nächsten Ecke zu streichen.
Für hartnäckige Fälle hilft eine Mischung aus zwei Teilen Wasser und einem Teil Essigessenz, mit der die Innensohle dünn ausgewischt wird. Danach vollständig trocknen lassen, sonst riecht der Schuh nach Essig. Einlegesohlen aus Leder oder Aktivkohle nehmen Feuchtigkeit auf und sollten monatlich ausgetauscht werden. Wer all das befolgt, hat den Geruch im Flur meist innerhalb einer Woche im Griff — vorausgesetzt, der Schrank wird nicht wieder als feuchte Kammer missbraucht.
Vor dem Aufkleben müssen die Flächen staubfrei und trocken sein. Alte Farbreste lassen sich mit einem Spachtel entfernen, hartnäckige Rückstände mit einem feuchten Tuch anlösen. Klebebänder haften nur auf glattem Untergrund; auf rauem, kreidendem Putz halten sie wenige Wochen. Bei stark verzogenen Flügeln helfen verstellbare Schließbleche oder ein Nachjustieren der Bänder, bevor Dichtungen eingebaut werden. Ein Flügel, der nicht gleichmäßig anliegt, drückt jede Dichtung an einer Stelle platt und lässt an anderer Stelle einen Spalt offen.
Klettband statt Stange: dichter, aber weniger flexibel Ein selbstklebendes Klettband auf dem Fensterrahmen hält einen passend zugeschnittenen Verdunklungsstoff millimetergenau an der Kante. Das ist die dichteste Lösung ohne Schiene. Wichtig: Den Rahmen vorher mit Alkohol reinigen und entfetten, sonst löst sich das Klebeband nach wenigen Wochen. Der Stoff sollte oben und an den Seiten überlappen, unten etwa bis zur Fensterbank reichen. Wer das Fenster regelmäßig öffnet, muss das Klettband jedes Mal neu andrücken, was auf Dauer das Klebeband schwächt.
Wann Flicken nötig sind und wann nicht Löcher bis etwa zur Größe eines Fingernagels lassen sich mit einer fertigen Spachtelmasse aus der Kartusche schließen. Bei größeren Öffnungen, etwa nach einem ausgebrochenen Dübel, reicht Spachtelmasse nicht: Sie sackt nach innen ab und bildet eine Mulde. Hier wird zuerst ein Stück Gipskarton oder ein Reparaturstreifen passend zugeschnitten, leicht größer als das Loch, und mit etwas Spachtelmasse hinter die Öffnung gesetzt. Anschließend die Fläche in zwei dünnen Schichten überziehen, nicht in einer dicken Portion.
Die Grundierung entscheidet über die Haltbarke
Wer morgens früh geweckt wird, sollte zusätzlich die obere Kante prüfen. Zwischen Stange und Decke bleibt oft ein Lichtstreifen. Ein überstehender Stoffzipfel oder ein quer gespanntes Stück Klettband schließt diese Lücke. Für die untere Kante reicht es, den Stoff auf der Fensterbank aufliegen zu lassen. So bleibt der Raum auch bei Sonnenaufgang dunkel, ohne dass eine Schiene montiert werden musste.
Die Klemmstange spannt man zwischen die seitlichen Fensterlaibungen, nicht zwischen die oberen und unteren. Der Anpressdruck hält nur auf festem Untergrund. Bei Kunststofffenstern mit dünnen Profilen oder bei Dachschrägen rutscht die Stange leicht heraus. Ein verdunkelnder Stoff muss schwer genug sein, damit er die Stange nicht nach unten zieht. Leichte Baumwollvorhänge bringen hier nichts, weil sie das Licht nur filtern.