Der Schornstein ist das Herzstück der Nachrüstung. Ein gemauerter Kamin, der früher für einen Kohleofen genutzt wurde, kann oft weiterverwendet werden, wenn er mit einem flexiblen Edelstahlrohr ausgekleidet wird. Diese Sanierung verbessert die Zugstärke und verhindert, dass Rauchgase durch Risse ins Mauerwerk gelangen. Wichtig ist, dass der Querschnitt zur Leistung des Ofens passt: Ein zu großer Kamin führt zu schwachem Zug und zu starker Kondensatbildung. Ein Schornsteinfeger kann den vorhandenen Zug messen und die passende Rohrweite empfehlen. Bei einem außen liegenden Kamin ist außerdem auf eine gute Dämmung zu achten, sonst kühlen die Abgase zu schnell ab.
Bevor Sie Leuchten auswählen, prüfen Sie die Einteilung in Feuchträume. Die Norm unterscheidet drei Zonen: Zone 0 (innen in Badewanne oder Dusche), Zone 1 (direkt darüber bis 2,25 Meter Höhe) und Zone 2 (umliegender Bereich bis 60 Zentimeter um Wanne oder Duschbecken). In Zone 0 sind nur Leuchten mit sehr niedriger Spannung und Schutzart IP67 zugelassen. Zone 1 benötigt mindestens IP44, besser IP65, Zone 2 mindestens IP44. Außerhalb dieser Zonen, also ab etwa 2,25 Metern Höhe, genügt oft IP20 oder IP44 – je nachdem, wie viel Spritzwasser möglich ist. Achten Sie darauf, dass die Schutzart nicht nur auf dem Typenschild steht, sondern auch für die Montage wirklich passt. Ein häufiger Fehler: Eine IP44-Leuchte wird über der Dusche montiert, obwohl sie nur für Zone 2 gedacht ist.
Ein weiterer Aspekt ist die Entlüftung: In dicht schließenden Unterschränken staut sich Feuchtigkeit, was Schimmel begünstigen kann. Bohren Sie vorsorglich Lüftungslöcher in die Schrankrückwand – das ist unsichtbar und sorgt für Luftzirkulation. Wenn Sie bereits ein System ohne Belüftung haben, können Sie nachträglich kleine Lüftungsgitter anbringen, die optisch kaum auffallen. Vermeiden Sie jedoch offene Löcher im sichtbaren Bereich, da dort Schmutz eindringen kann.
Typischer Fehler ist der Kauf von Leuchten, die optisch gefallen, aber nicht zur Zoneneinteilung passen. Oder: Ein dimmbares System wird geplant, aber die Leuchten haben keine dimmbaren Treiber. Oder: Die Lichtfarbe ist zu warm, sodass der Spiegelbereich unbrauchbar wird. Wer diese Punkte vor dem Kauf prüft, spart Geld und Ärger. Denken Sie auch an die Wartung: Ersetzen Sie defekte Leuchten nur mit passenden Ersatzteilen, und achten Sie auf Dichtungen – sie altern schneller als die LED selbst.
Geruch entsteht vor allem dann, wenn organische Abfälle in geschlossenen Eimern über mehrere Tage lagern. Ein einfacher Trick: Legen Sie Zeitungspapier auf den Boden des Eimers – das bindet Feuchtigkeit und reduziert die Geruchsbildung. Alternativ helfen kleine Behälter mit Natron oder spezielle Geruchsabsorber, die Sie allerdings regelmäßig austauschen müssen. Noch wirkungsvoller ist es, den Mülleimer wöchentlich mit Essigwasser auszuwischen und vollständig trocknen zu lassen. Wer keine Zeit für diese Pflege hat, sollte ein System wählen, bei dem die Eimer leicht zu entnehmen sind – das erleichtert die Reinigung ungemein.
Ein häufiger Fehler ist der Kauf von Matratze und Lattenrost getrennt ohne Abstimmung. Ein sehr weicher Lattenrost kann eine harte Matratze unnötig aufweichen, ein starrer Lattenrost macht eine weiche Matratze unbequem. Als Faustregel gilt: Je weicher die Matratze, desto fester sollte der Lattenrost sein, und umgekehrt. Wenn Sie ein durchgehendes Bettgestell mit Holzplatte oder einen verstellbaren Rahmen besitzen, brauchen Sie keine zusätzliche Unterfederung – hier kann die Matratze direkt aufliegen, was oft die stabilste Lösung ist.
Abdichtung und Montage: So bleibt die neue Bank dauerhaft dicht Die Montage beginnt mit dem Auftragen eines durchgehenden Dichtungsbands auf die Auflagefläche. Verwenden Sie ein vorkomprimiertes Dichtband, das sich an die Unebenheiten anpasst. Alternativ eignet sich eine dauerelastische Dichtmasse, die Sie in gleichmäßigen Schlangenlinien auftragen. Wichtig ist, dass die Dichtung bis in die Ecken reicht und keine Lücken entstehen. Setzen Sie die neue Bank auf und drücken Sie sie gleichmäßig an. Richten Sie sie mit einer Wasserwaage aus und kontrollieren Sie das Gefälle erneut. Befestigen Sie die Bank mit den mitgelieferten Klammern oder Schrauben an der Fensterbanklaibung. Achten Sie darauf, dass die Verschraubungen nicht in die Dichtung einschneiden.
Bodengleiche Dusche nachrüsten: So klappt der Einbau ohne Höhenproblem Die bodengleiche Dusche ist der Klassiker für kleine Räume, weil sie Barrieren wegnimmt und die Fläche größer wirken lässt. Voraussetzung ist ein Gefälle von etwa zwei Prozent zum Ablauf. In einer Altbauwohnung mit Betondecke reicht oft eine Aufbauhöhe von 10 bis 15 Zentimetern – das lässt sich mit einer Duschrinne oder einem Punktablauf realisieren. Achte darauf, dass die Duschfläche nicht in die Tiefe des Raums ragt, sondern quer zur Wand verläuft. So bleibt vor der Dusche genug Platz zum Bewegen. Ein typischer Fehler: Die Dusche wird in die Ecke gequetscht, wodurch die Armatur auf halber Wandhöhe liegt und du dich jedes Mal bücken musst. Besser ist eine gerade Linie entlang der langen Wand, dann wirkt der Raum aufgeräumter.