Nach dem Entlüften müssen Sie den Wasserdruck im Heizsystem prüfen. Diesen finden Sie am Manometer am Heizungskessel, der sich meist im Keller oder in der Wohnung befindet. Der ideale Druck liegt in der Regel zwischen 1,5 und 2 bar – genaue Werte stehen oft in der Betriebsanleitung oder können beim Vermieter erfragt werden. Liegt der Druck unter dem Mindestwert, muss Wasser nachgefüllt werden. In Mietwohnungen ist das Aufgabe des Vermieters oder eines Fachbetriebs, da der Kessel meist zentral abgesperrt ist. Sie sollten das Nachfüllen nicht selbst vornehmen, es sei denn, Sie haben ausdrückliche Erlaubnis und Kenntnis. Notieren Sie den Druck vor dem Entlüften, um eine Abweichung festzustellen.
Nach dem Verbinden der Adern müssen Sie die Verbindungen in die Deckenöffnung zurückdrücken. Hier ist Vorsicht geboten: Die Klemmen dürfen nicht gequetscht oder scharf abgeknickt werden. Verteilen Sie die Verbindungen möglichst flach, sodass sie nebeneinander liegen. Erst wenn alles an seinem Platz ist, montieren Sie den Lampenschirm oder das Leuchtmittel. Ziehen Sie die Schrauben der Lampenhalterung gleichmäßig an, damit das Gewicht der Lampe nicht auf einer Seite lastet. Bei schweren Lampen, etwa aus Metall oder Glas, empfiehlt es sich, zusätzliche Sicherungspunkte zu nutzen, falls die Montageplatte nicht ausreichend trägt. Ein letzter Blick auf alle Klemmen und Schrauben gibt Ihnen die Gewissheit, dass nichts lose ist.
Die richtige Vorbereitung verhindert spätere Probleme Nach dem Stromausschalten klemmen Sie die vorhandenen Adern frei und prüfen die Zuordnung. In einer Standardinstallation finden Sie meist drei Adern: Phase (braun oder schwarz), Neutralleiter (blau) und Schutzleiter (grün-gelb). Die Farbe allein ist aber kein verlässlicher Hinweis. Ein Multimeter oder Spannungsprüfer zeigt Ihnen, welche Ader tatsächlich Phase ist. Markieren Sie die Adern mit Klebeband oder beschriften Sie sie, bevor Sie etwas umklemmen. Diese Sorgfalt spart später Ärger, denn falsch zugeordnete Adern führen zu Kurzschlüssen oder einem nicht funktionierenden Schalter.
Ein häufiger Fehler ist, die Tiefe nur nach dem vorhandenen Platz auszuwählen, ohne die Raumbreite zu berücksichtigen. Wenn Sie einen Schrank mit 60 Zentimetern Tiefe in einen Flur mit nur 90 Zentimetern Breite stellen, bleibt kaum Platz zum Durchgehen. Messen Sie immer die gesamte Raumbreite und ziehen Sie die Schranktiefe ab. Der verbleibende Gang sollte mindestens 60 Zentimeter betragen, damit Sie bequem stehen können. Eine weitere Falle ist die Türöffnung: Bei Schiebetüren benötigen Sie weniger Platz vor dem Schrank, bei Drehtüren müssen Sie die Tür selbst einkalkulieren – sie benötigt ebenfalls mindestens 60 Zentimeter Freiraum. Wenn der Raum also zu eng ist, wählen Sie besser eine niedrigere Tiefe und verzichten Sie auf ausladende Türen.
Letztlich hilft eine einfache Rechnung: Nehmen Sie die breiteste Jacke, den dicksten Mantel und den sperrigsten Gegenstand, den Sie aufbewahren möchten. Hängen Sie diese an einem Bügel auf und messen Sie den Platzbedarf von der Vorderkante des Bügels bis zur Rückseite. Dazu addieren Sie den Platz für die Schrankrückwand und die Türen. So erhalten Sie die minimal sinnvolle Innentiefe. Für die meisten Haushalte liegt diese zwischen 50 und 56 Zentimetern – je nach Nutzung. Wenn Sie also hauptsächlich hängende Kleidung aufbewahren, greifen Sie zur 58-er oder 60-er Variante. Wenn Sie nur Regale und Schubladen nutzen, reichen 50 Zentimeter völlig aus. Diese Entscheidung sollten Sie bewusst treffen, denn später können Sie die Tiefe nicht mehr ändern.
Nun halten Sie das Gefäß unter das Ventil und setzen den Entlüftungsschlüssel an. Drehen Sie das Ventil langsam gegen den Uhrzeigersinn – nur etwa eine halbe Umdrehung. Sie hören ein Zischen: Das ist die entweichende Luft. Halten Sie das Ventil so lange offen, bis ein kontinuierlicher Wasserstrahl austritt. Dieses Wasser ist oft leicht trüb oder bräunlich – das ist normal. Schließen Sie das Ventil sofort, wenn Wasser fließt, und ziehen Sie es handfest an, aber vermeiden Sie übermäßige Kraft, um das Gewinde nicht zu beschädigen. Wischen Sie eventuelle Tropfen auf. Wiederholen Sie den Vorgang an allen Heizkörpern, auch wenn nur einer gluckert – Luft kann sich an mehreren Stellen sammeln.
Nach einigen Monaten sollten Sie die Dichtnaht kontrollieren. Silikon altert und wird porös, besonders wenn es ständig Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Bei Rissen oder Verfärbungen entfernen Sie die alte Dichtmasse vollständig und wiederholen den Vorgang. Mit dieser Methode bleibt Ihre Fensterbank trocken, das Schimmelrisiko sinkt spürbar, und Sie sparen sich spätere aufwendige Reparaturen.
Warum die Sicherung am Abfluss mehr als nur eine Formalie ist Der Ablaufschlauch muss so in den Siphon oder das Standrohr eingeführt werden, dass er nicht herausrutschen kann. Fixiere ihn mit einer Schlauchschelle oder einer stabilen Kabelbindung, aber nicht mit Klebeband, das mit der Zeit weicht. Das Ende des Schlauchs sollte nicht zu tief im Abfluss stecken, sonst entsteht ein Unterdruck, der die Pumpe belastet und das Wasser zurück in die Maschine zieht. Die typische Einbauhöhe liegt zwischen 60 und 100 Zentimetern über dem Boden – prüfe dazu die Angaben im Handbuch deines Geräts.