Ein stark verkalkter Duschkopf ist mehr als nur ein Schönheitsfehler. Die feinen Düsen verstopfen nach und nach, der Wasserstrahl wird unregelmäßig und spritzt in alle Richtungen. Gleichzeitig steigt der Wasserverbrauch, weil Sie länger duschen müssen, um sich richtig abzuspülen. Bevor Sie jedoch einen neuen Duschkopf kaufen, lohnt es sich, den alten gründlich zu reinigen. Bei hartnäckigen Ablagerungen hilft oft eine einfache Säure-Lösung, die Sie in wenigen Minuten ansetzen können.
Die Platzierung ist entscheidender als der Spiegel selbst. Hängen Sie das Modell so, dass die Oberkante auf Augenhöhe liegt – das ist meist etwa 160 bis 170 Zentimeter über dem Boden. Ein typischer Fehler: Der Spiegel hängt zu hoch und zeigt nur die Stirn, oder zu tief und schneidet den Kopf ab. Prüfen Sie vor dem Aufhängen mit einer Hilfsperson, wo Sie sich im Spiegel am natürlichsten sehen. Wenn Sie den Flur auch als Ganzkörperspiegel nutzen möchten, muss die Unterkante mindestens 30 Zentimeter über dem Boden liegen – sonst sehen Sie nur den Oberkörper.
Falls Ihr Duschkopf abnehmbare Silikondüsen hat, lassen sich diese oft einzeln reinigen. Drücken Sie die Düsen vorsichtig von hinten durch, sodass der Kalk als kleine Brösel herausfällt. Bei einem fest verbauten Modell hilft es, den Duschkopf für einige Minuten in heißes Wasser zu legen, bevor Sie die Säure anwenden. So öffnen sich die Poren des Materials und die Lösung dringt tiefer ein. Ein typischer Fehler ist, den Duschkopf mit chlorhaltigen Reinigern zu behandeln, weil diese die Verchromung angreifen und zu unschönen Flecken führen können.
Ein typischer Fehler ist, den Heizkörper zu entlüften, während die Heizung in Betrieb ist. Dann kann Luft nachströmen, und das Entlüften war vergeblich. Auch das zu weite Öffnen des Ventils führt oft zu einer Überschwemmung – eine halbe Umdrehung genügt. Und wenn Sie nach dem Entlüften vergessen, den Druck zu prüfen, arbeiten Sie mit zu wenig Wasser, was die Pumpe beschädigen kann.
Beginnen Sie mit der Sichtprüfung. Nehmen Sie den Schlauch aus der Halterung und biegen Sie ihn entlang seiner gesamten Länge in alle Richtungen. Achten Sie auf sichtbare Risse, Beulen oder Verfärbungen. Besonders kritisch sind die Übergänge zwischen Schlauch und Anschlussstücken – dort treten Brüche am häufigsten auf. Ein weiteres Warnsignal ist eine ungewöhnliche Versteifung: Wenn sich der Schlauch nur noch schwer biegen lässt, ist die innere Seele beschädigt oder durch Kalk verkrustet.
Wenn die Leistung nach der Reinigung immer noch nicht zufriedenstellend ist, sollten Sie über einen Austausch nachdenken. Moderne Wassersparmodelle mischen Luft in den Wasserstrahl, sodass Sie mit weniger Wasser dennoch ein angenehmes Duscherlebnis haben. Achten Sie beim Kauf auf einen Duschkopf mit einer Durchflussmenge, die deutlich unter der Ihres alten Modells liegt. Die Angabe finden Sie auf der Verpackung, meist in Liter pro Minute. Ein Wert von sechs bis acht Litern ist für den Hausgebrauch üblich und spart im Vergleich zu alten Modellen oft ein Drittel des Wassers.
Den Durchfluss testen, bevor Sie den Schlauch ausbauen Ein einfacher Test zeigt, ob der Schlauch noch genug Wasser durchlässt. Drehen Sie das Wasser auf, ohne den Duschkopf aufzusetzen, und lassen Sie das Wasser etwa zehn Sekunden in einen Eimer laufen. Wiederholen Sie den Vorgang mit einem anderen Schlauch derselben Länge, falls vorhanden. Unterscheidet sich die Wassermenge deutlich, liegt eine Verengung im Schlauch vor. Beachten Sie dabei, dass der Druck am Wasserhahn konstant bleibt – andere Entnahmestellen im Haus sollten während des Tests geschlossen sein.
Die einfachste Methode für kleine Löcher, etwa von Dübeln oder Nägeln, ist das Füllen mit fertiger Spachtelmasse. Tragen Sie die Masse mit einem Spachtel in mehreren dünnen Schichten auf. Warten Sie zwischen den Schichten jeweils die Trockenzeit ab, die auf der Verpackung angegeben ist. Drücken Sie die Masse fest in das Loch, um Lufteinschlüsse zu vermeiden. Nach dem Trocknen schleifen Sie die Stelle mit feinem Schleifpapier glatt. Ein typischer Fehler ist es, das Loch in einem einzigen Arbeitsgang komplett zu füllen – das Material schrumpft beim Trocknen und es entsteht eine Delle.
Ein Duschschlauch ist oft das am meisten unterschätzte Bauteil der Dusche. Nach einigen Jahren verliert er durch Knickstellen, Materialermüdung oder Kalkablagerungen an Leistung. Wer den Schlauch nicht regelmäßig prüft, merkt den Schaden oft erst, wenn die Dusche nur noch tröpfelt. Dabei lässt sich ein Problem meist früh erkennen – ohne Werkzeug und ohne viel Aufwand.
Häufige Fehler bei der Wartung sind zu grobe Bewegungen beim Abnehmen des Schlauchs und das Aufwickeln in zu engen Bögen. Auch das Einklemmen zwischen Duschkabinentür und Wand führt zu dauerhaften Knicken. Wer den Schlauch nach dem Duschen immer wieder um den Wasserhahn wickelt, riskiert Mikrorisse, die erst nach Monaten sichtbar werden. Reinigen Sie den Schlauch gelegentlich mit einem feuchten Tuch, aber vermeiden Sie scharfe Reinigungsmittel, die das Material angreifen.