Ein häufiger Fehler ist der Verzicht auf einen Dimmer. Indirektes Licht lebt von der Anpassung an die Tageszeit: abends gedimmt, tagsüber heller. Ein dimmbares Netzteil oder ein zwischengeschalteter Dimmer mit passender Kennlinie verhindert, dass die Beleuchtung entweder zu grell oder zu schwach wirkt. Wer mehrere Streifenabschnitte betreibt, sollte sie an einem gemeinsamen Dimmer betreiben, sonst leuchten die Segmente unterschiedlich stark und die Wand wirkt fleckig.
Zunächst muss geklärt werden, ob überhaupt eine Folie infrage kommt. Isolierglas mit bestimmten Beschichtungen oder Gasfüllungen kann durch eine zusätzliche Folie thermisch belastet werden – es besteht dann das Risiko von Spannungsrissen. Bei älteren Scheiben ohne besondere Verglasung ist das unproblematisch. Vor dem Kauf prüft man die Glasfläche außerdem auf Kratzer, denn eine Folie legt diese schonungslos offen. Bereits vorhandene Milchigkeit oder Beschädigungen werden durch das Aufkleben dauerhaft sichtbar.
Die Schranktiefe richtet sich nach der größten Schuhgröße im Haushalt. Für Damenschuhe bis Größe 42 reichen 30 Zentimeter Innenmaß, Herrenschuhe bis Größe 46 brauchen etwa 35 Zentimeter, Stiefel deutlich mehr. Ein 40 Zentimeter tiefer Schrank wirkt im schmalen Flur schnell wie eine Wand. Deshalb prüfen: Bleibt zwischen Schrankfront und gegenüberliegender Wand mindestens 80 Zentimeter Gehweg? Ist das nicht der Fall, kommt ein Schrank mit Schiebetüren oder ein offenes Regal in Frage, das optisch weniger Masse hat.
Die Tür selbst ist der wirksamste Hebel. Eine massive Tür mit hohem Flächengewicht schluckt deutlich mehr als eine leichte Hohlraumtür. Ist ein Austausch nicht möglich, bringt eine zweite Tür auf der Innenseite oder eine stabile Schallschutztür mit dichtem Rahmen viel. Entscheidend ist die Dichtigkeit: Rundum laufende Dichtungen in Rahmen und an der Unterkante, dazu ein sauber eingestelltes Schloss, das die Tür gleichmäßig anpresst. Typischer Fehler: nur unten eine Bürstendichtung anschrauben und die Fugen seitlich vergessen. Der Schall nimmt dann einfach den nächsten Weg. Prüfe nach dem Einbau mit einem Blatt Papier, ob die Dichtung überall gleichmäßig anliegt.
Ein feuchter Keller ist kein Schicksal, aber auch kein Fall für schnelle Spraydosen. Wer zuerst den Geruch bekämpft, statt die Ursache der Feuchtigkeit, verliert Geld und Zeit. Deshalb steht am Anfang keine Behandlung, sondern eine Messung. Ein einfaches Hygrometer reicht, um die relative Luftfeuchtigkeit über mehrere Tage zu beobachten. Werte dauerhaft über 65 Prozent bedeuten: Es kommt mehr Wasser rein, als der Raum abgeben kann – durch die Wände, den Boden oder die Luft.
Nach der Montage wird die Dichtheit geprüft. Dazu wird die Dusche einige Minuten laufen gelassen und kontrolliert, ob Wasser an der Wandschiene oder am Wannenrand austritt. Undichtigkeiten zeigen sich oft erst nach mehreren Duschgängen, deshalb lohnt eine zweite Kontrolle nach einer Woche. Die Silikonfuge darf dabei nicht mit aggressiven Reinigern behandelt werden, weil sie sonst porös wird. Kalk lässt sich mit Essigwasser entfernen, Scheiben aus Glas mit einem Abzieher trocken halten.
Der Wechsel vom Vorhang zur festen Abtrennung ist kein Hexenwerk, verlangt aber Genauigkeit bei den Maßen, beim Untergrund und bei der Fuge. Wer die Wand vor dem Bohren prüft, die Scheibe zu zweit einsetzt und Silikon statt Acryl verwendet, hat lange Freude an einer dichten, leicht zu reinigenden Dusche. Die häufigsten Fehler sind ungenaue Messungen, falsche Dübel und eine überstürzte Montage ohne zweite Person.
Zuerst werden die Gegebenheiten der Duschfläche genau erfasst. Gemessen wird nicht nur die Breite der Duschwanne, sondern auch die Höhe der Fliesen, der Abstand zur Decke und die Position von Armaturen und Steckdosen. Entscheidend ist zudem, ob die Wanne einen Rand hat, auf dem eine Abtrennung aufsitzen kann, oder ob sie bodengleich ist. Bei bodengleichen Duschen muss die Abtrennung seitlich an der Wand und am Boden verankert werden. Ein häufiger Fehler ist, nur die Wannenbreite zu messen und die Wandwinkel zu vergessen. Diese Winkel bestimmen, wie weit die Scheibe in den Raum ragt.
Ein Duschvorhang ist günstig und schnell montiert, aber er klebt am Körper, schimmelt in den Falten und wirkt selten sauber. Eine feste Duschabtrennung aus Glas oder Kunststoff löst diese Probleme dauerhaft, verlangt aber eine sorgfältige Planung. Wer den Wechsel selbst vornimmt, sollte sich vor dem ersten Handgriff über Maße, Untergrund und Montageart klar werden. Die folgenden Schritte helfen, typische Fehler zu vermeiden.
Die Montage beginnt mit der Wandschiene. Sie wird exakt senkrecht ausgerichtet und mit mehreren Schrauben befestigt, nicht nur mit zwei. Anschließend wird die Scheibe eingesetzt und die untere Führung montiert. Bei Glasabtrennungen ist eine zweite Person unverzichtbar, denn eine Glasscheibe rutscht schnell aus der Hand. Zwischen Scheibe und Wanne gehört eine dauerelastische Silikonfuge, keine starre Acrylmasse. Acryl reißt bei Bewegung, Silikon bleibt flexibel. Wer die Fuge zu dick zieht, bekommt später Schimmel in den Rand. Eine dünne, gleichmäßige Fuge ist besser.