Denken Sie an den Rückschnitt. Auch pflegeleichte Gehölze müssen gelegentlich in Form gebracht werden. Planen Sie einen Schnitt pro Jahr, am besten im Spätwinter. Wer zu oft schneidet, regt starkes Wachstum an und schafft mehr Arbeit. Wer gar nicht schneidet, riskiert, dass der Vorgarten zuwächst. Ein Mittelweg ist richtig: einmal jährlich, mit scharfer Schere, auf die gewünschte Höhe. So bleibt der Vorgarten über Jahre hinweg pflegeleicht und sieht gepflegt aus, ohne dass jedes Wochenende draufgeht.
Kabelwege und Verbindungen richtig vorbereiten Für die Verkabelung eignen sich flache Leitungen oder fertige Verbindungskabel mit Stecksystem. Sie werden unter den Schränken geführt und mit Kabelclips befestigt. Wichtig ist, dass die Kabel nicht auf der Arbeitsfläche aufliegen oder in den Bereich der Kochmulde hängen. An Übergängen zwischen zwei Schränken bleibt genug Spiel, damit sich die Leuchten beim Öffnen der Türen nicht gegenseitig behindern. Wer die Leitungen in einem Kanal verlegt, schützt sie vor Feuchtigkeit und Fett.
Vor dem Verschließen der Decke steht die Kontrolle: Sitzen alle Aufhänger, ist die Dämmung lückenlos, stimmen die Leuchtenpositionen mit der Planung überein? Wer diese Reihenfolge einhält, bekommt eine Decke, die leise bleibt und deren Spots genau dort sitzen, wo sie sollen. Nachträgliche Korrekturen kosten ein Vielfaches an Zeit und Material.
Unterbauleuchten an einer Küchenzeile sind kein dekoratives Extra, sondern Arbeitslicht. Wer sie nachrüstet, sollte zuerst den Stromanschluss klären. Der einfachste Weg ist eine Steckdose oberhalb der Oberschränke oder in einem Hängeschrank. Von dort führt man ein Kabel zur ersten Leuchte und verbindet die weiteren über Verbindungsleitungen. Ein direkter Anschluss an das Hausnetz ist nur durch eine Elektrofachkraft zulässig. Wer unsicher ist, ob in der Wand ein Kabel liegt, prüft das mit einem Leitungssucher, bevor gebohrt wird.
Ein häufiger Fehler ist die Reihenfolge. Wer zuerst die Terrasse pflastert und danach Beete anlegt, verteilt Erde und Splitt über die neuen Flächen. Richtig ist: Erdarbeiten, Entwässerung, Leitungen, dann Beetflächen, dann Rasen oder Pflaster. Zwischen Beet und Rasen eine Kante aus Metall oder Beton setzen, damit die Grasnarbe nicht in die Beete wächst. Bei der Bepflanzung Abstände nach der Endgröße wählen, nicht nach der Topfgröße.
Vor der Montage wird die Position jeder Leuchte festgelegt. Sinnvoll ist es, die Arbeitsflächen auszuleuchten, nicht die Schrankfronten. Die Leuchten sitzen deshalb möglichst weit vorn unter dem Schrankboden, etwa zwei bis drei Zentimeter hinter der Vorderkante. Bei mehreren Schränken richtet man die Abstände von den Schrankseiten her aus, damit die Leuchten optisch eine Linie bilden. Wer die Positionen vorher mit Kreppband markiert, bohrt nicht versehentlich in ein Scharnier oder eine Glasplatte.
Beim Bohren in den Schrankboden sollte man die Bohrtiefe begrenzen. Ein Bohrer mit Tiefenanschlag oder ein Stück Klebeband auf dem Bohrer verhindert, dass die Spitze innen durch das Fach stößt. Bei Schränken mit dünner Rückwand oder mit Einlegeböden kontrolliert man vorher, wo Platz ist. Die Schrauben der Halterungen dürfen nicht in die Nut der Scharniere oder in Auszüge ragen. Nach dem Anschließen testet man jede Leuchte einzeln, bevor die Kabel endgültig fixiert werden.
Häufige Fehler wiederholen sich: zu kurze Dübel, Bohrlöcher mit zu großem Durchmesser, fehlender Staub im Loch. Bohrstaub wirkt wie Schmiermittel und verhindert, dass der Dübel greift. Das Loch muss mit dem passenden Bohrer gebohrt, gründlich ausgeblasen und keinesfalls mit dem Hammer geweitet werden. Bei Injektionsmörtel ist die Aushärtezeit einzuhalten, bevor die Schraube belastet wird. Ein weiterer Fehler ist das Befestigen in einer Fuge statt im Stein. Fugen sind weicher als der Ziegel und geben nach. Im Zweifel einige Zentimeter versetzen und neu bohren.
Rasen und Terrasse: erst prüfen, dann graben Der Rasen ist keine Restfläche, sondern ein Bauteil. Prüfen Sie vor jeder Umgestaltung die Drainage: Ein zwei Zentimeter tiefes Loch, mit Wasser gefüllt, zeigt nach einer Stunde, ob der Boden versickert. Bleibt das Wasser stehen, muss vor dem Säen eine Drainageschicht aus Kies eingebaut werden. Rasen braucht außerdem eine ebene Fläche. Unebenheiten von mehr als drei Zentimetern rächen sich später beim Mähen und bei Staunässe.
Ein Gartenumbau beginnt nicht mit dem Spaten, sondern mit einem Blatt Papier. Wer sofort graben will, plant falsch. Zuerst wird der Bestand aufgenommen: Wo steht die Sonne im Sommer, wo im Winter? Welche Flächen werden wirklich genutzt, welche nur begangen? Notieren Sie Lichtstunden pro Bereich, denn Schattenlagen verlangen andere Pflanzen als Südseiten. Ebenso wichtig: Wasseranschlüsse, Stromleitungen, Wurzeln alter Bäume. Ein übersehener Leitungsverlauf ist der teuerste Fehler beim Umgraben.
Zum Schluss der Zeitplan: Ein Umbau braucht zwei Saisons, wenn er sauber werden soll. Im ersten Jahr Vorarbeiten und Struktur, im zweiten Bepflanzung und Feinarbeit. Wer alles in einem Wochenende erledigt, zahlt später doppelt nach. Prüfen Sie nach jedem Arbeitsschritt das Ergebnis, bevor der nächste beginnt.