Die sicherste bohrfreie Methode für Balkone mit zwei gegenüberliegenden Wänden oder Pfosten ist eine Teleskopstange mit Federmechanismus. Sie wird zwischen die Flächen gespannt, wobei die Gummifüße fest angepresst werden müssen. Die Stange darf nicht auf halber Höhe durchhängen, sonst wandert die Leine bei Beladung nach unten. Wichtig: Die Spannstange trägt nur, wenn der Abstand zwischen den Auflageflächen exakt zur Stangenlänge passt. Eine zu kurz eingestellte Stange rutscht bei der ersten Böe heraus. Eine zu lang eingestellte Stange verbiegt die Auflageflächen oder hinterlässt Druckstellen. Vor dem Aufhängen der Wäsche sollte die Stange mit der Hand auf festen Sitz geprüft werden – rütteln, nicht nur anfassen.
Häufige Fehler sind das Überstreichen der Flecken ohne Vorbehandlung, das Verwenden von chlorhaltigen Reinigern auf Dauer und das Verschließen der Fläche mit einer dichten Beschichtung. Auch das sofortige Einreißen der Laibung gehört dazu, wenn die Ursache noch nicht gefunden wurde. Ein weiterer Fehler ist das Abdichten der Innenseite, während die Außenseite weiter Feuchtigkeit aufnimmt. Wer die Sanierung so durchführt, hat in der nächsten kalten Jahreszeit wieder dieselben Flecken.
Powerline-Adapter übertragen Daten über die vorhandene Stromleitung. Das klingt bequem, ist aber stark von der Elektroinstallation abhängig. In älteren Gebäuden mit gemischten Stromkreisen oder in Wohnungen mit mehreren Unterverteilungen bricht die Geschwindigkeit oft drastisch ein. Auch Mehrfachsteckdosen, Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz und Geräte mit hohem Stromverbrauch stören. Powerline funktioniert am zuverlässigsten, wenn Sender und Empfänger an derselben Sicherung hängen. Vor dem Kauf testen, ob die Verbindung stabil bleibt, sonst wird aus dem vermeintlichen Problemlöser ein neues Problem.
Zuerst muss geklärt werden, woher die Feuchtigkeit kommt. Typische Quellen sind ein undichtes Fensteranschlussband, fehlende oder falsch sitzende Dichtungen, ein zu hoher Feuchtegehalt der Raumluft bei gleichzeitig schlechter Lüftung oder eine Wärmebrücke an der Laibung. Ohne diese Klärung kommt der Schimmel zurück, egal wie sauber die Oberfläche ausgebessert wurde. Prüfen lässt sich das mit einem einfachen Feuchtemessgerät für Baustoffe und einem Blick auf die Dichtungsebene zwischen Rahmen und Mauerwerk. Zeigt der Putz in der Tiefe hohe Werte, reicht oberflächliches Ausbessern nicht aus.
Ein oder zwei Hochschränke an einer Stirnseite oder neben dem Kühlgerät ersetzen mehrere Oberschränke. Sie reichen vom Boden bis zur Decke und nutzen Höhen, die sonst leer bleiben. In kleinen Küchen ab 6 m² reicht oft ein einziger 60 cm breiter Hochschrank mit Innenauszügen für Vorräte und ein zweiter für Backofen und Mikrowelle in Augenhöhe. Wichtig: Die Tür muss vollständig öffnen können, ohne an eine gegenüberliegende Zeile oder Tür zu stoßen. Bei einem Durchgang von weniger als 90 cm wird es eng. Wer hier spart, baut sich eine Küche, in der man sich ständig dreht.
Für kleinere Vertiefungen reicht eine Reparaturspachtel, für größere Flächen eine selbstverlaufende Ausgleichsmasse. Diese wird mit Wasser angerührt, bis sie klumpenfrei ist, und dann zügig in der richtigen Schichtdicke verteilt. Nicht einfach in die Mulde gießen und hoffen, dass sie sich verteilt: mit einer Zahnkelle oder einem Glätter nachziehen. Bei Schichtdicken über der angegebenen Grenze in zwei Durchgängen arbeiten und zwischen den Lagen trocknen lassen. Randdämmstreifen nicht mit Spachtelmasse überdecken, sonst entsteht später eine harte Kante.
Der Router gehört nicht in die Ecke hinter dem Fernseher, nicht in einen geschlossenen Schrank und nicht auf den Boden. Am besten steht er zentral in der Wohnung, frei, mindestens einen Meter von Metall, Wasserleitungen, Mikrowelle und schnurlosen Telefonen entfernt. Antennen senkrecht ausrichten, nicht schräg. Wer den Router in den Flur direkt hinter die Wohnungstür stellt, versorgt damit vor allem den Hausflur, nicht die Zimmer. Ein einfacher Test: Mit einem Laptop oder Smartphone durch die Wohnung laufen und die Signalstärke an den Stellen prüfen, wo tatsächlich gearbeitet oder gestreamt wird. Erst danach entscheiden.
Typische Fehler wiederholen sich: Router in der Ecke lassen und stattdessen teure Repeater kaufen, Repeater in die Problemzone statt auf den Weg dorthin stellen, Mesh-Knoten ohne Kabelanbindung in Reihe schalten, Powerline-Adapter in Steckdosenleisten stecken oder Altgeräte mit veraltetem Funkstandard weiterbetreiben. Auch der Kanal ist relevant: In dicht bebauten Gebieten sind die Kanäle im 2,4-GHz-Band oft überfüllt. Ein Wechsel auf 5 GHz löst das nicht immer, weil die Reichweite dort geringer ist. Wer beides nutzt, sollte getrennte Netzwerknamen vergeben und Geräte bewusst zuweisen.
Nach der Ausbesserung sollte die Fensterlaibung für einige Wochen beobachtet werden. Bleibt die Fläche trocken und bildet sich kein neuer Belag, war die Ursache tatsächlich beseitigt. Zeigt sich erneut Feuchtigkeit, liegt das Problem tiefer und betrifft die Anschlussfuge oder die Dämmebene. Dann ist eine fachgerechte Sanierung des Fensteranschlusses unumgänglich, ohne dass dafür die gesamte Wand geöffnet werden muss.