Aufsteigende Feuchtigkeit in der Kellerwand lässt sich mit einem Injektionsverfahren zuverlässig stoppen, wenn die Ausführung stimmt. Das Prinzip: In die Wand wird in einer horizontalen Ebene eine Sperrschicht eingebracht, die den Kapillarweg des Wassers unterbricht. Dazu werden Bohrlöcher in einem Raster von etwa 10 bis 12 cm Abstand gesetzt, meist in einem Winkel von 30 bis 45 Grad zur Wand, damit sie sich im Mauerwerk kreuzen. Die Löcher reichen bis knapp unter die geplante Sperrebene, üblicherweise 5 bis 10 cm oberhalb des Bodens, bei feuchter Wand auch tiefer.
Wer Kabel in Trockenbauwänden verlegen will, kommt um das Fräsen von Schlitzen nicht herum. Der häufigste Fehler passiert dabei nicht beim Fräsen selbst, sondern davor: Es wird ohne Markierung und ohne Führungsschiene angesetzt. Die Folge sind schiefe Nuten, ausgerissene Gipskartonkanten und im schlimmsten Fall beschädigte Dampfsperren oder dahinterliegende Leitungen. Sauber arbeiten heißt hier vor allem: planen, anzeichnen, führen.
Vor der Injektion muss die Ursache der Feuchtigkeit geklärt sein. Undichte Regenrinnen, defekte Drainagen oder ein zu hoher Außenboden können die Wand von außen belasten. Ohne diese Maßnahmen bleibt der Erfolg aus, egal wie gut injiziert wurde. Auch eine fehlende Horizontalsperre im Sockelbereich oder eine alte, schadhafte Sperrschicht kann das Problem verursachen. Prüfe zuerst, ob es sich wirklich um aufsteigende Feuchtigkeit handelt und nicht um Kondensat oder eindringendes Oberflächenwasser. Ein Feuchtemessgerät oder eine Probeentnahme des Mörtels gibt Aufschluss.
Reibt die Fuge, hilft feines Einbringen von Gleitmittel auf Wachs- oder Seifenbasis. Ein dünner Streifen wird mit einem Pinsel in die Fuge gestrichen, danach wird der Bereich mehrfach belastet, damit sich das Mittel verteilt. Talkum oder Graphitpulver eignen sich ebenfalls, dürfen aber nicht auf sichtbaren Flächen verbleiben, weil sie dunkle Spuren hinterlassen. Wer hier zu viel aufträgt, zieht Staub an und erzeugt nach kurzer Zeit ein neues Knirschen. Nach dem Trocknen wird der Überschuss mit einem trockenen Tuch entfernt.
Schritt 4: Nachkontrolle. Nach zwei bis drei Tagen prüfen, ob die Stelle trocken bleibt. Bildet sich neuer Belag, war die Ursache nicht beseitigt. Ein Feuchtigkeitsmessgerät zeigt, ob die Wand dauerhaft trocken ist. Schritt 5: Lüften und Heizen in ein Verhältnis bringen. Zwei- bis dreimal täglich für fünf bis zehn Minuten stoßlüften, im Winter kürzer und häufiger. Türen zu kalten Räumen schließen, damit die Feuchtigkeit nicht dorthin zieht. Möbel mit Abstand zur Außenwand aufstellen, mindestens eine Handbreit. Wäsche nicht in der Wohnung trocknen, wenn es sich vermeiden lässt.
Prüfen, ob die Diele Spiel hat oder nur die Fuge reibt Zunächst wird die Diele an mehreren Stellen mit der Ferse belastet, während eine zweite Person den Bereich um die sichtbaren Befestigungspunkte beobachtet. Bewegt sich das Brett vertikal, ist die Verbindung zum Unterboden locker. Reibt es dagegen seitlich an der Nachbardiele, wandert das Quietschen entlang der Fuge. Zur Kontrolle kann ein dünner Streifen Papier in die Fuge geschoben werden: Lässt er sich mit leichtem Widerstand durchziehen, ist genügend Spiel vorhanden. Klemmt er fest, ist die Fuge zu eng.
Stauraum gewinnen, ohne die Wand zu berühr
Bei lockerer Befestigung wird von oben nachgeschraubt. Dazu eine dünne Holzschraube mit Senkkopf leicht versetzt neben der alten Nagel- oder Schraubenstelle ansetzen, vorbohren und mit mäßigem Druck eindrehen, bis der Kopf sauber im Holz versenkt ist. Wichtig ist ein Vorbohren mit passendem Durchmesser, sonst reißt die Diele oder der Kopf dreht durch. Die Schraube darf nicht zu tief sitzen, sonst bleibt eine Vertiefung, in der sich Schmutz sammelt. Alte, herausstehende Nagelköpfe werden mit einem Durchschlag unter die Oberfläche getrieben, nicht herausgezogen, weil dabei die Fuge beschädigt werden kann.
Die eigentliche Entfernung — und der häufigste Fehler dabei Schritt 2: Ursache prüfen, bevor geputzt wird. Schimmel braucht Feuchtigkeit. Typische Quellen sind ein undichtes Fenster, eine defekte Silikonfuge im Bad, Wasserschäden aus der Wand oder schlicht falsches Lüften. Ohne diese Prüfung bleibt jede Reinigung ein Kampf gegen Symptome. Schritt 3: Richtig abwischen. Kein Essig, keine Essigessenz auf mineralischen Untergründen — die Säure greift Fugen und Putz an und liefert Schimmel sogar Nährstoffe. Bewährt hat sich Alkohol in Form von Spiritus oder Isopropanol, verdünnt oder pur auf einem Tuch. Trocken abwischen, nicht schrubben, sonst verteilt man die Sporen. Tapeten mit Schimmelbefall gehören entfernt, nicht überstrichen. Bei großflächigem Befall über etwa einem halben Quadratmeter oder bei Schimmel in der Wand ist der Vermieter zuständig — dann nicht selbst experimentieren, sondern schriftlich melden und Frist setzen.
Quietschende Dielen entstehen fast immer durch Reibung zwischen Holz und Befestigung. Zwei Ursachen dominieren: locker gewordene Schrauben oder Nägel, die sich im Laufe der Jahre durch das Schwinden und Quellen des Holzes gelöst haben, sowie zu enge Fugen, in denen zwei Bretter bei jeder Belastung aneinander reiben. Wer das Geräusch dauerhaft beseitigen will, muss zuerst feststellen, welche der beiden Ursachen vorliegt – sonst behandelt man das Symptom statt die Quelle.