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Jalousie kürzen ohne Säge: So passt sie trotzdem

Zum Schluss wird die Jalousie wieder eingesetzt und mehrmals auf und ab bewegt. Dabei zeigt sich, ob die Schnüre sauber laufen und die Lamellen waagerecht hängen. Kleine Korrekturen an den Schnüren oder den Endkappen sind oft noch nötig. Wer sich die Mühe macht, die Jalousie vollständig zu zerlegen und sauber zu kürzen, spart sich den Kauf einer neuen. Ohne Säge geht das, erfordert aber Geduld und präzises Arbeiten. Wer unsicher ist, sollte lieber eine kürzere Jalousie bestellen, als eine zu breite zu zerschneiden.

Wann Kürzen unvermeidbar ist Schleift die Tür nach dem Nachstellen weiterhin, ist Kürzen die letzte Option. Messen Sie die maximale Höhe des Widerstands, meist an der Schließkante. Nehmen Sie das Türblatt aus den Bändern und legen Sie es auf zwei Böcke. Kleben Sie die Schnittkante mit Kreppband ab, damit die Furnier- oder Lackschicht nicht ausreißt. Zeichnen Sie die Schnittlinie an und sägen Sie mit einer feinen Säge oder einer Handkreissäge entlang einer Führungsschiene. Ein typischer Fehler ist, zu viel auf einmal abzutragen. Sägen Sie lieber in mehreren Durchgängen und probieren Sie zwischendurch.

Prüfen Sie vor dem Kauf die Florhöhe. Kurzer Flor ist unempfindlich gegen Krümel und lässt sich mit dem Staubsauger leicht reinigen. Hoher Flor fühlt sich weicher an, drückt sich aber schnell platt und ist für Allergiker ungünstiger. Bei handgeknüpften Teppichen aus Wolle ist ein dichter Knoten ein Qualitätsmerkmal: Je mehr Knoten pro Quadratmeter, desto formstabiler der Teppich. Achten Sie auch auf die Rückseite. Eine rutschfeste Unterseite oder eine separate Antirutschmatte verhindert, dass der Teppich wandert – besonders auf Parkett und Laminat.

Nach dem Kürzen der Lamellen müssen auch die untere Schiene und die obere Halterung angepasst werden. Die untere Schiene wird auf dieselbe Breite gebracht wie die Lamellen. Dazu wird sie ebenfalls gekürzt, am besten mit einer Metallsäge oder einer stabilen Zange. Die Endkappen werden wieder aufgesteckt. Bei der oberen Halterung müssen die Führungen für die Schnüre mitversetzt werden. Das ist der heikelste Teil, weil die Schnüre später exakt durch die neuen Führungen laufen müssen. Wer hier falsch bohrt oder feilt, kann die ganze Jalousie unbrauchbar machen.

In vielen Fällen lässt sich das Problem ohne Kürzen lösen. Sitzt die Tür nur leicht schief, genügt es oft, die Bänder nachzuziehen. Lockern Sie die Schrauben der oberen und unteren Bandaufnahme eine halbe Umdrehung, richten Sie das Blatt mit einem Keil aus und ziehen Sie die Schrauben wieder fest. Prüfen Sie danach, ob die Tür gleichmäßig schließt. Achten Sie darauf, die Schrauben nicht zu überdrehen, sonst greifen sie im Holz nicht mehr und das Blatt sackt erneut ab.

Kürzen mit Zange und Feile statt Säge Statt einer Säge können eine kräftige Blechschere oder ein Seitenschneider verwendet werden. Bei Kunststofflamellen reicht oft ein scharfes Cuttermesser, mit dem die Lamellen einzeln durchgetrennt werden. Bei Aluminium ist eine Blechschere die bessere Wahl, weil sie einen glatteren Schnitt erzeugt. Nach dem Kürzen werden die Schnittkanten mit einer feinen Feile entgratet. Das ist wichtig, damit die Schnüre nicht aufgeraut werden und später reißen. Wer das Entgraten überspringt, wird sich über schwergängige oder durchgescheuerte Schnüre ärgern.

Was bei Dachschrägen anders läuft als bei geraden Wänden Dachschrägen bringen zwei Besonderheiten mit: Schrägen und Hitze. Hanf verträgt Temperaturen bis etwa 80 Grad problemlos, direkte Sonneneinstrahlung auf unverkleidete Platten ist trotzdem zu vermeiden, weil die Fasern dann oberflächlich austrocknen und stauben. Wichtiger ist die Hinterlüftung. Zwischen Dämmplatte und Unterspannbahn muss ein Luftraum bleiben, sonst kann Feuchtigkeit aus dem Wohnraum nicht abgeführt werden. Bei Innenwänden entfällt dieser Zwang, solange keine Feuchträume betroffen sind. In Bädern und Küchen sollten Hanfplatten nur mit zusätzlicher Dampfbremse auf der warmen Seite verbaut werden, und zwar dampfdicht genug, um Tauwasser zu verhindern.

Ein stabiles Regal aus Massivholz steht und fällt mit der Wand, an der es befestigt wird. Bevor irgendwo gebohrt wird, muss klar sein, ob es sich um Mauerwerk, Beton, Porenbeton oder eine Trockenbauwand handelt. In einer einfachen Ständerwand aus Gipskarton halten gewöhnliche Dübel ein voll beladenes Bücherregal nicht. Hier sind Hohlraumdübel oder besser eine Befestigung an den darunterliegenden Ständern nötig. Wer die Wand nicht kennt, sollte prüfen, indem er vorsichtig ein kleines Loch bohrt und den Widerstand spürt. Ein typischer Fehler ist, das Regal nur an einer dünnen Rigipswand mit Standarddübeln zu verschrauben – nach einigen Monaten hängt es schief oder reißt aus.

Bevor irgendetwas gekürzt wird, muss die neue Breite exakt bestimmt werden. Dazu wird die Jalousie an der späteren Position gehalten und die überstehenden Lamellen markiert. Wichtig ist, dass die Markierung auf allen Lamellen exakt übereinstimmt. Ein Winkelmesser oder eine Schablone hilft, eine gerade Linie zu ziehen. Wer hier schlampig arbeitet, riskiert später schief hängende Lamellen und eine schlecht laufende Schnur. Die markierte Breite sollte immer etwas schmaler sein als die Nische, damit die Jalousie sich noch bewegen kann.

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