Der erste Schritt ist immer die Untergrundprüfung. Mit der Hand über die Wand streichen: Bröselt Kalk oder Farbe ab, muss der lose Anteil entfernt werden. Ein Tropfen Wasser zeigt, ob der Untergrund saugt. Saugende Flächen brauchen eine Grundierung, sonst trocknet der Kleister zu schnell an und die Bahnen halten nicht. Bei alten Tapeten ist das Ablösen oft günstiger als das Überkleben, weil sich sonst Blasen und Kanten durchdrücken.
Klappmechanismen werden meist über Klavierbänder, Topfscharniere oder ausklappbare Konsolen realisiert. Laute Geräusche entstehen, wenn Metall auf Metall schlägt oder wenn die Scharniere zu viel Spiel haben. Abhilfe schaffen dünne Filz- oder Gummipuffer an den Auflageflächen und an den Stellen, an denen der Tisch auf die Konsole trifft. Die Scharniere sollten nach der Montage leicht nachgestellt werden, damit die Platte satt aufliegt und nicht klappert. Wer den Tisch zusätzlich mit einer kleinen Magnet- oder Klettsicherung fixiert, verhindert, dass er im heruntergeklappten Zustand an die Wand schlägt.
Korkboden lässt sich in einer Mietwohnung so verlegen, dass er sich beim Auszug nahezu spurenlos entfernen lässt. Entscheidend ist die Verlegeart: schwimmend, also ohne Verklebung mit dem Untergrund. Nur so bleibt der Boden rückbaubar. Wer Kork vollflächig verklebt, muss ihn beim Auszug abschleifen oder herausstemmen – das kostet Kaution und Nerven. Die schwimmende Variante ist bei Kork problemlos möglich, weil das Material formstabil genug ist und sich nicht wie dünner Vinyl über jede Unebenheit legt.
Trittschall und Untergrund: der eigentliche Knackpunkt Kork dämpft Trittschall von Natur aus besser als Laminat oder Parkett. In einem Mehrfamilienhaus reicht das aber nicht automatisch. Unter dem Kork gehört eine Trittschalldämmung, die den Schall vom Estrich entkoppelt. Zu dünne oder zu weiche Dämmung ist ein typischer Fehler: Der Boden federt, die Klickverbindungen arbeiten, und nach Monaten entstehen Fugen. Eine Dämmung mit etwa zwei bis drei Millimetern Stärke und hoher Druckstabilität passt zu den meisten Korkdielen. Prüfen Sie vorher, ob der Estrich trocken, eben und sauber ist. Unebenheiten von mehr als zwei Millimetern pro Meter müssen ausgeglichen werden, sonst knarzt der Boden oder die Nut-Feder-Verbindung bricht.
Beim Klicken die Dielen nicht mit Gewalt zusammenstoßen. Kurze Diele ansetzen, im flachen Winkel einrasten, dann vorsichtig absenken. Ein Gummihammer mit Klopfklotz hilft, aber nur mit leichtem Druck. Wer zu hart schlägt, bricht die Feder. Ein häufiger Fehler ist auch das Verlegen ohne Randabstand an Türzargen und Heizungsrohren. Dort ebenfalls Fugen lassen und mit Rosetten abdecken. Bei Fußbodenheizung vorher beim Hersteller des Korks prüfen, ob das Material dafür freigegeben ist. Viele Korkdielen sind es, aber nicht alle – und falsche Wahl führt zu Rissen im Träger.
Bei alten Holzfenstern sind auch die Falze der Rahmenprofile selbst oft undicht. Hier hilft ein streichfähiger Dichtstoff, der in die Ritzen einzieht und nach dem Trocknen eine flexible Haut bildet. Prüfen Sie jedoch vorher, ob das Holz noch gesund ist: Faulstellen oder Risse im Rahmen lassen sich nicht einfach überstreichen. In solchen Fällen muss zuerst das Holz saniert werden, sonst hält die Abdichtung nicht. Ein weiterer typischer Fehler ist das Abdichten bei feuchtem Wetter – die Masse haftet dann schlecht und löst sich nach kurzer Zeit wieder ab.
Der Austausch lohnt sich nur, wenn die Ersparnis den Aufwand übersteigt. Ein alter Kühlschrank oder eine defekte Heizungspumpe kann so viel verbrauchen, dass ein neues Gerät sich innerhalb weniger Jahre rechnet, selbst wenn das alte noch läuft. Bei kleinen Standby-Verbrauchern ist das anders: Dort bringt oft schon eine schaltbare Steckdosenleiste mehr als ein Neukauf. Wer rechnet, sollte den gemessenen Verbrauch des Altgeräts dem Verbrauch des Neugeräts gegenüberstellen und die Differenz über die erwartete Nutzungsdauer summieren. Erst dann zeigt sich, ob sich der Austausch trägt. Die häufigste Fehlentscheidung ist, ein Gerät nur wegen eines hohen Einzelwerts zu ersetzen, ohne den tatsächlichen Betriebsstundenanteil zu berücksichtigen.
Für die Rückgabe beim Auszug zählt, dass der Boden ohne Kleber liegt. Klicken Sie die Dielen in umgekehrter Reihenfolge wieder auseinander, reinigen Sie sie, und lagern Sie sie flach. Die Trittschalldämmung wird entsorgt, der Estrich bleibt sauber. So lässt sich der Kork even weiterverkaufen oder in der nächsten Wohnung wiederverwenden. Wer die Dehnungsfugen eingehalten und nicht verklebt hat, hat beim Auszug einen Nachmittag Arbeit statt einer streitigen Endabrechnung.
Für bewegliche Teile wie Fensterflügel eignet sich am besten ein selbstklebendes Dichtungsband aus Schaumstoff oder Gummi. Achten Sie auf die Spaltbreite: Zu dicke Bänder verhindern das Schließen, zu dünne bringen nichts. Reinigen Sie den Falz vor dem Kleben gründlich von Staub und alten Farbresten. Ein typischer Fehler ist das Überkleben der Entwässerungsöffnungen – diese kleinen Schlitze unten am Rahmen müssen frei bleiben, sonst staut sich Wasser und das Holz fault. Kleben Sie das Band nicht in die Ecke, sondern lassen Sie an den Enden einige Millimeter Luft, damit sich der Flügel nicht verklemmt.