Vor der Montage ist zu prüfen, ob die Wand das Gewicht trägt. Ein gefüllter Unterschrank bringt schnell einiges auf die Waage. Bei Leichtbauwänden sind spezielle Dübel erforderlich, die sich im Hohlraum spreizen. Wer unsicher ist, sollte den Schrank zusätzlich auf einem Sockel oder auf verstellbaren Füßen abstützen. Das entlastet die Wand und erleichtert das Ausrichten. Nach dem Anbringen wird kontrolliert, ob alle Türen und Schubladen ohne Widerstand schließen. Erst dann werden die Inneneinteilungen wie Körbe oder Schubladen eingesetzt. So entsteht Stauraum, der tatsächlich nutzbar ist und nicht nach der ersten Woche zum Ärgernis wird.
Ein häufiger Fehler ist das Arbeiten unter Spannung. Vor jeder Änderung muss die Sicherung ausgeschaltet und die Spannungsfreiheit geprüft werden. Ebenso problematisch: Leitungen hinter Fußleisten klemmen oder Kabel ohne Zugentlastung in Dosen einführen. Wer unsicher ist, ob der vorhandene Stromkreis die zusätzliche Dose verträgt, sollte eine Elektrofachkraft hinzuziehen. Das gilt besonders im Altbau mit alten Alu-Leitungen oder fehlendem Schutzleiter.
Zonenlicht statt einer einzigen Lichtfarbe Teilen Sie die Beleuchtung in Zonen mit eigener Versorgung und eigenem Schalter. Wohnzimmer, Flur und Küche sollten getrennt schaltbar sein, innerhalb eines Raums zusätzlich nach Funktion: Grundlicht an der Decke, Wandlicht für Atmosphäre, Arbeitslicht über der Fläche. Ein einziger Streifen über die gesamte Raumlänge wirkt schnell wie eine Leuchtstoffröhre und lässt sich nicht an Situationen anpassen. Unterschiedliche Farbtemperaturen pro Zone sind möglich, aber nur mit getrennten Kanälen und einem gemeinsamen Bezugswert, sonst wirkt der Raum zerrissen.
Zuerst wird die Platte komplett abgeschraubt und die Auflagefläche mit einem Stechbeitel oder Schleifklotz von alten Pressresten befreit. Sind die Schraubenlöcher ausgerissen, nicht mit Gewalt nachziehen. Stattdessen den Bohrer eine Nummer kleiner wählen als den Schraubendurchmesser, aber nur in unversehrtes Holz bohren. Bei Spanplatten lohnt es sich, die alten Löcher mit einem Holzstäbchen und Leim zu verschließen und über Nacht aushärten zu lassen, bevor neu gebohrt wird.
Neue Bohrpunkte statt ausgeleierter Löcher Die zuverlässigste Methode ist das Versetzen der Befestigungspunkte. Dazu die Platte leicht drehen oder um wenige Millimeter verschieben und die neuen Positionen mit einem Körner oder einer Ahle markieren. Der Abstand zum alten Loch sollte mindestens das Doppelte des Schraubendurchmessers betragen, sonst bricht der Steg zwischen beiden Löchern aus. Bei 93er-Platten mit Langloch ist das Versetzen unproblematisch, weil die Platte ohnehin Spiel in der Tiefe braucht.
Wer diese Reihenfolge einhält, bekommt Licht, das den Raum größer und ruhiger wirken lässt und sich an Tageszeiten anpasst. Die Investition in die Planung ist gering, der Unterschied im Ergebnis deutlich sichtbar – und Korrekturen sind später meist nur mit Stemmarbeiten möglich.
Für indirekte Wirkung zählt der Abstand zwischen Lichtquelle und angestrahlter Fläche. Ein LED-Streifen hinter einer Blende braucht mindestens den Abstand seiner eigenen Breite zur Wand oder Decke, sonst entstehen hot spots statt eines weichen Verlaufs. Bei Profilen mit Diffusor liegt der Richtwert höher, weil das Licht breiter austritt. Prüfen Sie vor dem Zuschnitt, ob die geplante Position den Streifen nicht in den sichtbaren Bereich schiebt – ein nachträglich sichtbarer Streifen ist der häufigste Fehler bei indirekten Lösungen.
Ist die Knickstelle eindeutig, hilft nur der Austausch. Ein neuer Schlauch muss zur Armatur und zum Duschkopf passen, sowohl vom Gewinde als auch von der Länge. Zu lange Schläuche hängen durch und knicken leichter, zu kurze spannen und belasten die Anschlüsse. Nach dem Einbau prüft man erneut den Durchfluss mit der Eimermethode und kontrolliert die Verbindungen auf Dichtheit. Wer diese Routine ein- bis zweimal im Jahr durchführt, erkennt Schäden früh und vermeidet Wasserschäden im Badezimmer.
Bei Schiebetüren sitzt das Problem meist in der Laufschiene. Prüfe, ob die Schiene parallel zum Boden verläuft und ob die Rollen sauber in der Führung liegen. Staub und kleine Kieselsteine vom Umzugstag blockieren die Rollen häufig. Reinige die Schiene zuerst, stelle dann die Neigung über die seitlichen Anschläge nach. Eine leichte Vorspannung nach hinten verhindert, dass die Tür von selbst aufgleitet. Achte darauf, dass die untere Führung nicht auf dem Boden schleift, sonst verkantet die Tür bei jeder Bewegung.
Typische Fehler: zu lange Schrauben, die auf der Sichtseite durchkommen; zu kurze Schrauben, die nur in der Dekorfolie halten; Schrauben ohne Vorbohren in Hartholz, die den Korpus aufsprengen. Auch das direkte Anschrauben auf eine lackierte oder folierte Fläche hält selten, weil die Deckschicht nachgibt. Hier hilft es, die Folie an den Bohrpunkten mit einem scharfen Messer leicht anzuritzen, damit der Schraubenkopf auf dem Trägermaterial sitzt und nicht auf der Oberfläche aufschwimmt.