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5 Regeln, mit denen eine Decke ohne Spritzer gestrichen wird

Luftentfeuchter: sinnvoll, aber nur mit Kontrol

Vor dem Waschen prüfen: Steht auf dem Pflegeetikett ein durchgestrichener Bottich, gehört das Stück in die Reinigung. Ein Symbol mit Hand im Bottich bedeutet Handwäsche. Ein Wollsiegel oder ein Hinweis auf „Handwäsche” oder „Wollwaschgang” erlaubt die Maschine. Bei Unsicherheit lieber von Hand waschen. Ein häufiger Fehler ist, Wolle mit Buntwäsche zu mischen. Farbschutzmittel und Enzyme in normalem Waschmittel zerstören die Faser. Verwenden Sie ausschließlich Wollwaschmittel ohne Enzyme und ohne Bleiche.

Für den Boden empfiehlt sich ein doppeltes Abdecken: erst Malerfolie, darüber ein saugfähiges Tuch. Tropfen, die auf die Folie fallen, lassen sich sofort aufnehmen, bevor sie verlaufen. Nach dem Streichen wird das Kreppband noch im feuchten Zustand der Farbe abgezogen, damit keine Risse an der Kante entstehen. Farbreste im Eimer werden nicht in den Abfluss gegossen, sondern gesammelt und später entsorgt.

Eine Decke zu streichen gehört zu den unbeliebtesten Arbeiten in einer Mietwohnung, weil Farbe tropft, spritzt und am Ende auf Parkett, Sofa oder Tapete landet. Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich das fast vollständig vermeiden. Entscheidend ist nicht teures Werkzeug, sondern die Reihenfolge der Arbeitsschritte und die Menge an Farbe, die auf die Rolle kommt.

Wer diese Reihenfolge einhält, braucht am Ende meist nur wenige Minuten zum Aufräumen. Eine Decke ohne Spritzer ist keine Frage von Glück, sondern von Geduld beim Abstreifen der Rolle und von sauberer Abdeckung im Vorfeld.

So gehst du beim Trockner vor Beim Trockner ist die Türdichtung meist weniger anfällig, dafür sitzt der Hauptschmutz im Flusensieb und im Bereich der Türöffnung. Die Dichtung selbst mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch abwischen. Fusseln, die sich in den Ritzen festsetzen, mit einer weichen Bürste oder einem Wattestäbchen entfernen. Wichtig: Den Trockner vorher abkühlen lassen, da die Türdichtung nach einem Durchgang heiss sein kann. Bei Kondensationstrocknern zusätzlich den Bereich um den Wärmetauscher prüfen, denn dort sammelt sich Kondenswasser, das die Dichtung angreift.

Nach jeder Reinigung die Tür von Waschmaschine und Trockner offen stehen lassen. So kann die Restfeuchtigkeit entweichen, und die Dichtung bleibt länger geschmeidig. Eine gründliche Reinigung alle vier bis sechs Wochen verhindert, dass sich Gerüche und Beläge überhaupt festsetzen. Wer empfindliche Haut hat oder häufig bei niedrigen Temperaturen wäscht, sollte kürzere Abstände wählen, da sich bei niedrigen Temperaturen schneller Keime bilden.

Ein häufiger Fehler ist, nur die sichtbare Fläche der Dichtung zu putzen. Der Schmutz sitzt fast immer in der Falte darunter. Ein zweiter Fehler: zu viel Wasser verwenden. Dringt Feuchtigkeit in die Dichtung ein, bildet sich Schimmel. Nach der Reinigung die Dichtung deshalb immer trocken wischen. Ebenfalls falsch ist der Einsatz von Essig pur oder Backpulver. Beides kann das Gummi langfristig spröde machen. Verdünnter Essig reicht aus.

Für den Randbereich nimm einen Pinsel mit schräger Borste. Ziehe eine Linie von etwa zehn Zentimetern Breite entlang der Kante, bevor du mit der Rolle arbeitest. So kannst du später mit der Rolle direkt an die Kante fahren, ohne ständig nachzupinseln. Arbeite immer vom Fenster weg, damit du im Gegenlicht siehst, wo noch Farbe fehlt. Trockene Stellen wirken im Streiflicht anders und werden oft nach dem Trocknen sichtbar.

Die erste versteckte Kostengruppe betrifft die Untergrundprüfung. Alte Nischen sind oft nicht sauber gemauert. Lose Putzschichten, Feuchtigkeit oder Schimmel im Mauerwerk müssen zuerst entfernt und saniert werden. Wird direkt gedämmt, sammelt sich Feuchtigkeit hinter der Dämmung, und der Schaden wächst unsichtbar. Ein Feuchtigkeitsmessgerät und ein Blick auf Salzausblühungen an der Wand geben erste Hinweise. Wer hier spart, zahlt später doppelt.

Ein häufiger Fehler ist das Streichen bei offenem Fenster oder bei Zugluft. Dann trocknet die Farbe zu schnell an, hinterlässt Streifen und lässt sich kaum noch sauber verteilen. Besser ist eine normale Raumtemperatur ohne Durchzug. Auch das Nachstreichen nasser Stellen mit bereits angetrockneter Farbe führt zu Flecken, daher wird jede Bahn zügig und in einem Zug fertiggestellt.

Gearbeitet wird in schmalen Bahnen von etwa einem halben Meter, immer über Kopf und mit ruhigen Bewegungen. Hektisches Rollen wirbelt Farbe durch die Luft. Wer eine Teleskopstange nutzt, sollte sie vorher fest arretieren, damit die Rolle nicht verrutscht. Beim Streichen an den Wänden entlang wird zuerst die Kante mit einem Pinsel gezogen und erst danach mit der Rolle nachgearbeitet.

Die Dichtungen an Waschmaschine und Trockner sind die Stellen, an denen sich Schmutz, Fusseln und Reste von Waschmittel am hartnäckigsten sammeln. Wer sie nicht regelmässig reinigt, riskiert muffige Gerüche, schlechtere Waschergebnisse und im schlimmsten Fall undichte Stellen. Die Reinigung dauert pro Gerät etwa zehn Minuten und erfordert keine Spezialmittel.

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