Bei der Technik gibt es typische Fehler. Streiche nicht bei geöffnetem Fenster und direkter Zugluft, sonst trocknet die Farbe zu schnell und bildet Ränder. Rolle die Farbe in gleichmäßigen Bahnen über Kreuz – zuerst senkrecht, dann waagerecht –, damit keine Streifen entstehen. Für Kanten und Ecken nimm einen Pinsel mit feinen Borsten. Wichtig: Zwischen zwei Anstrichen mindestens vier Stunden Trockenzeit einhalten, auch wenn die Farbe schnell trocknend ist. Ein häufiger Fehler ist zu dünnes Auftragen, wodurch der Untergrund durchscheint. Besser zwei dünne Schichten als eine dicke, die Nasen bildet.
Bettwäsche richtig zu verstauen ist mehr als ein Schrankproblem. Falsch gefaltet entstehen Knitterfalten, die auch nach dem Waschen bleiben, und ein Spannbettlaken, das lose herumliegt, kostet jedes Mal Zeit beim Suchen. Wer systematisch vorgeht, braucht weniger Platz und schont die Fasern. Die folgenden Regeln lassen sich ohne zusätzliche Hilfsmittel umsetzen.
Beim Schrauben sollte man den Drehmomentbegrenzer nutzen. Gerade in weichen Materialien dreht man sonst schnell über und beschädigt das Gewinde oder den Schraubenkopf. Für Möbelaufbau oder leichte Montagen reicht die niedrigste Stufe oft aus. Wer den Akku leer arbeitet, riskiert zudem, dass die letzte Schraube nicht mehr vollständig sitzt. Ein zweiter Akku oder eine kurze Pause mit Nachladen verhindert das.
Zunächst der Grundsatz: Jedes Set bleibt zusammen. Ein Bezug, ein Kissenbezug und gegebenenfalls ein Spannbettlaken werden als Einheit gefaltet und aufbewahrt. Das verhindert das typische Problem, dass nach dem Waschen drei Bettbezüge und nur ein passender Kissenbezug im Schrank liegen. Bewährt hat sich, den Kissenbezug als Hülle zu nutzen: Den Bezug längs falten, den Kissenbezug darüberstülpen und das gesamte Set in diesen „Umschlag” schieben. So bleibt alles kompakt und ist auf einen Griff entnehmbar.
So wird der Kasten dicht und stab
Für Dübelarbeiten gilt: Erst bohren, dann Dübel setzen, dann Schraube eindrehen. Der Dübel muss bündig mit der Wand abschließen. Steht er heraus, sitzt die Schraube nicht sauber. Ein häufiger Fehler ist ein zu großes Bohrloch. Dann hält der Dübel nicht und dreht durch. In diesem Fall hilft kein noch so starkes Nachziehen. Man muss das Loch verschließen und neu bohren.
Der entscheidende Punkt liegt in der Wahl des richtigen Modus. Für Bohrungen in Ziegel, Kalksandstein oder Porenbeton reicht der Schlagmodus in der Regel aus. In Beton sollte man dagegen vorsichtig sein. Leichte Geräte erreichen dort schnell ihre Grenzen. Ein typischer Fehler ist, mit Gewalt und hohem Druck arbeiten zu wollen. Besser ist ein gleichmäßiger Vorschub mit mäßigem Druck. Der Bohrer soll die Arbeit machen, nicht der Arm.
Die Sitzfläche allein sagt nichts über den Zustand der Polsterung Viele achten nur auf das Sitzkissen und übersehen Rücken- und Armlehnenpolster. Nach längerem Sitzen sollte man prüfen, ob der Rücken Halt bietet oder ob man nach hinten durchsackt. Ein häufiger Fehler ist, den Sessel nur in aufrechter Haltung zu testen. Wer sich zurücklehnt und den Kopf anlehnt, merkt schnell, ob die Polsterung dort nachgibt, wo sie stützen soll. Auch die Armlehnen sollten nach zehn Minuten nicht hart durchdrücken. Druckstellen an Oberschenkeln oder Schulterblättern deuten auf zu dünne oder verrutschte Polsterlagen hin.
Die Lagerung selbst braucht Luft. Stapel nicht zu hoch schichten, sonst entsteht Druck und die unteren Stücke knittern. Ideal sind Stapel von vier bis fünf Sets, getrennt nach Größe und Verwendungszweck. Wer Platz sparen will, stellt die gefalteten Sets hochkant in eine Schublade oder Box, ähnlich wie Aktenordner. So ist jedes Set sichtbar, ohne dass der ganze Stapel umgeschichtet werden muss. Für Gästebettwäsche empfiehlt sich ein eigener Bereich, damit sie nicht im Alltagsstapel untergeht.
Ein weiteres Kriterium ist die Wärmespeicherung. Gute Polsterungen mit offenporigem Schaum oder Naturfüllungen geben Wärme langsam ab, billige Kompressionsschäume stauen sie. Wer nach einer halben Stunde schwitzt, obwohl der Raum temperiert ist, sitzt auf einem Problem. Ebenso wichtig: Geräusche. Knarzt oder quietscht der Sessel nach längerem Sitzen, reiben Füllmaterialien an Federn oder Rahmen. Das ist kein Schönheitsfehler, sondern ein Hinweis auf nachlassende Spannung.
Worauf es beim Bohren und Schrauben wirklich ankommt Vor dem Bohren lohnt sich die Prüfung der Wand. Ein einfacher Test mit einem dünnen Nagel oder einem kleinen Bohrer zeigt, wie hart der Untergrund ist. Für Dübel bis etwa sechs Millimeter Durchmesser reicht die Leistung in den meisten Fällen aus. Größere Dübel oder schwere Lasten gehören nicht an ein solches Gerät. Ein weiterer häufiger Fehler ist ein stumpfer Bohrer. Wer mit zu wenig Drehzahl arbeitet, drückt den Bohrer nur in den Staub, statt Material abzutragen. Drehzahl und Anpressdruck müssen zusammenpassen.